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Wellness

Magnesium für Gesundheit und Wohlbefinden

26 April 2017

Dieser Blogeintrag wird von Natural Vitality gesponsert. 

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Magnesium bietet viele Vorteile für die geistige und körperliche Gesundheit.

Der menschliche Körper ist ein komplizierter Organismus, der eine Reihe von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nährstoffen benötigt. Leider fehlen viele dieser wesentlichen Nährstoffe in der modernen Ernährung. Magnesium wird oft bei der Förderung von Nahrungsergänzungsmitteln außer Acht gelassen, ist aber für die Gesamtgesundheit außerordentlich wichtig.

Auch wenn es nicht oft erwähnt wird ist Magnesium eines der am weitesten verbreiteten Mineralien. In der Natur kommt Magnesium oft als Magnesiumchloride im Ozean oder als reines Magnesium in Pflanzenchlorophyll vor. Es ist das zweithäufigste Element in den Zellen des menschlichen Körpers und ist für Hunderte von biochemischen Reaktionen im Körper verantwortlich. Als positives Ion reguliert Magnesium enzymatische Systeme im gesamten Körper. Das bedeutet, dass Magnesium für die meisten lebensnotwendigen körperlichen Funktionen wichtig ist.

Die hauptsächliche Funktion von Magnesium im menschlichen Körper ist die Regulierung der Enzyme, die chemische Signale senden. Als enzymatischer Kofaktor aktiviert Magnesium Enzyme, damit diese ihre Arbeit ausführen. Magnesium ist wesentlich für die richtige Funktion der ATP-Moleküle, die dem menschlichen Körper Energie liefern. Die Anwesenheit von Magnesium ist direkt für die Metabolisierung von Zucker und Fett zu Energie, die Synthese von DNA, der Kontraktion von Muskelfasern, dem Aufbau neuer Zellen, der Regulierung der Absorption von Mineralstoffen und der Kontrolle der Speicherung von Cholesterin verantwortlich. Aufgrund seiner wesentlichen Aufgabe benötigt jedes Organ, jeder Knochen und jeder Muskel im menschlichen Körper Magnesium für die ordnungsgemäße Funktion. Magnesiumkonzentrationen beeinflussen viele Gesundheitsaspekte.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist der Einfluss von Magnesium auf die Muskelkontraktion. Magnesium ist über den gesamten Körper für die Relaxation von Muskelfasern nach deren Kontraktion verantwortlich. Dies erlaubt uns, uns auf eine bestimmte Weise zu bewegen, und verhindert Krämpfe, die durch permanent zusammengezogene Muskeln verursacht werden. Ohne Magnesium zum Antrieb unserer Muskelbewegungen würden wir uns nach einfachen Bewegungen, wie z. B. dem Treppensteigen, schwach und lethargisch fühlen.

Die Knochen des Körpers erneuern sich ständig durch die Homöostase der Osteoblasten und Osteoklasten. Magnesium reguliert nicht nur die Homöostase der Knochen, sondern gewährleistet auch die richtige Absorption von Vitamin D und Calcium, die für die Knochengesundheit wichtig sind. Eine Studie, die 2010 im Biological Trace Element Research Journal veröffentlicht wurde, berichtete, dass Magnesium-Ergänzung bei älteren Frauen Osteoporose verhindern kann.

Viele andere körperliche Leiden können verhindert werden, wenn Patienten ausreichend Magnesium zu sich nehmen. Magnesium mindert Cholesterinwerte, reduziert den Blutdruck und reguliert Muskelkontraktionen. Angemessene Magnesiumkonzentrationen können bei der Reduzierung von Herzerkrankungen, Schlaganfällen und unregelmäßigen Herzrhythmen helfen. Es spielt außerdem eine wichtige Rolle im Glukosestoffwechsel, der die Blutzuckerwerte beeinflusst. Die Wahrscheinlichkeit an Typ-II-Diabetes zu erkranken, ist bei fehlendem Magnesium höher.

Da Magnesium die chemischen Reaktionen im Körper beeinflusst, hat es auch Auswirkungen auf das Gehirn und die Neurotransmitter, die Stimmungen regulieren. Daher kann Magnesium Ihre psychische Verfassung beeinflussen. Einer Studie von 2010 zufolge, können Depressionen, die nicht auf typische Medikamente ansprechen, durch Behandlung mit Magnesium gelindert werden. Aufgrund der Rolle, die Magnesium bei der Synthese von Hormonen und Neurotransmittern spielt, scheint es eine mögliche Option zur Verhinderung oder Behandlung von Depressionen zu sein. Das Gehirn erhält ausreichend Dopamin und andere stimmungshebende Chemikalien, um der Depression entgegen zu wirken. Magnesiummangel steht in direktem Zusammenhang mit Depressionen, so dass Experten für die seelische Gesundheit die Theorie aufgestellt haben, dass Depressionen aufgrund eines Mangels an magnesiumreichen Vollkorngetreide häufiger vorkommen.

Depressionen sind wohl die gefährlichste psychische Störung, Magnesiummangel steht aber auch mit anderen Problemen, wie Schlaf- und Angststörungen, in Zusammenhang. Magnesium hilft durch Blockierung der Aktivierung überschüssiger NMDA-Rezeptoren dabei, das Gehirn zu beruhigen. Die ständige Aktivierung dieser Rezeptoren verursacht die Abnutzung von Neuronen und kann sogar zum Zelltod führen. Die wichtige Schutzrolle des Magnesiums im Gehirn erlaubt diesem sich auszuruhen, sich zu erholen und Informationen zu verarbeiten.

Magnesium kann durch seine Rolle bei der Herstellung von Hormonen außerdem psychische Erkrankungen beeinflussen. Bestimmte Stresshormone, wie Cortisol oder Adrenalin, werden dann produziert, wenn die Nebenniere aktiviert wird. Magnesium hilft, die Aktivierung der Nebenniere zu unterdrücken und zu verlangsamen, so dass der Körper vor diesen schädlichen Hormonen, die den Blutdruck, Angstzustände und Stress erhöhen, geschützt wird. Ein Mangel an Magnesium kann ein höheres Stressniveau verursachen. Auf der anderen Seite kann aber auch anhaltende Belastung zu reduzierten Magnesiumkonzentrationen führen, da die Nebennieren überbeansprucht werden. Daher ist es wichtig, Zeiten in stressigen Umgebungen zu verringern und die Zuführung von Magnesium durch den Verzehr von weniger verarbeiteten Lebensmittel zu erhöhen.

Auch wenn Sie nicht unter schweren psychischen Störungen leiden, kann ein beruhigendes Magnesiumbad dennoch Ihre Stimmung heben, wenn Sie gestresst oder deprimiert sind. Mängel können zu Verwirrung und Vergesslichkeit führen, da das Gehirn Probleme bei der Speicherung und Verarbeitung von Informationen hat, wenn nicht ausreichend Neurotransmitter und Energie zur Verfügung stehen. Im Allgemeinen gewährleistet Magnesium, dass das Gehirn in bester Form ist.

Magnesiumtherapie wird zur Behandlung vieler verschiedener Erkrankungen eingesetzt, da diese bei der Verbesserung der Gesundheit sehr wirksam ist. Die American Heart Association (amerikanische Herzgesellschaft) empfiehlt, dass Magnesium bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen intravenös verabreicht wird. Forschungen haben außerdem gezeigt, dass schwangere Frauen, die unter Eklampsie, einer gefährlichen Erkrankung, die zu Krampfanfällen führen kann, leiden, mit Magnesium-Nahrungsergänzungsmitteln behandelt werden können. Einige Studien legen sogar nahe, dass einige Symptome von Alkoholismus durch Einnahme von Magnesium reduziert werden könnten.

Wie Sie sehen ist Magnesium ein wichtiges Mineral. Allerdings wird seine Rolle in der Biosynthese oft vernachlässigt. Eine Studie, die 2014 im International Journal of Laboratory Medicine veröffentlicht wurde, zeigte, dass leider zwischen 2,5 bis 15 % der Bevölkerung Magnesiummangel haben. Dieser Zustand, genannt Hypomagnesiämie, ist weit verbreitet, da die verarbeiten Lebensmittel, die einen Großteil der Nahrung vieler Menschen ausmachen, kein Magnesium enthalten. Magnesiummangel steht in direktem Zusammenhang mit Medikamenten mit Protonenpumpeninhibitoren zur Behandlung von Magensäurereflux. Personen, die unter Morbus Crohn, Typ-II-Diabetes, Alkoholismus, Zöliakie und lokaler Enteritis leiden, haben ein erhöhtes Risiko für Magnesiummangel.

Die Symptome von leichtem Magnesiummangel können schwer zu erkennen sein. Im weiteren Verlauf werden die Symptome von Hypomagnesiämie aber schwierig. Personen mit einem leichten Magnesiummangel fühlen sich müde, schwach, mürrisch und leiden unter Übelkeit. Wenn Patienten nach reduzierter Magnesiumaufnahme fast gar kein Magnesium mehr absorbieren, leiden sie unter schweren Muskelkontraktionen, Krämpfen, unregelmäßigem Herzrhythmus, Persönlichkeitsveränderungen und Taubheit. Diese Anzeichen gefährlichen Magnesiummangels können lebensgefährlich sein. Aber auch leichte Mangelerscheinungen können zu Gesundheitsproblemen führen. 

Sie könnten unter besorgniserregendem Magnesiummangel leiden, wenn Sie die folgenden Symptome beobachtet haben:

  • Muskelkrämpfe und -verkrampfungen
  • Kürzliche Diagnose einer Herzerkrankung
  • Probleme beim Ein- oder Durchschlafen
  • Leichtes Zittern der Hände und Füße
  • Gedächtnisprobleme
  • Ständig erhöhter Blutdruck
  • Übermäßige Angstgefühle oder Depression
  • Diagnose von Typ-II-Diabetes
  • Mangel an anderen Mineralstoffen
  • Gefühl von Schwäche bei täglichen körperlichen Aktivitäten
  • Konzentrationsprobleme

Um diese Symptome zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass Ihrem Körper durch Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel ausreichend Magnesium zugeführt wird. Die täglich erforderliche Menge an Magnesium wird mit dem Alter höher, da der menschliche Körper mit zunehmendem Alter Magnesium weniger wirksam absorbiert. Männer benötigen im Allgemeinen mehr Magnesium als Frauen, allerdings benötigen Schwangere höhere Dosen. Kinder benötigen ungefähr 240 mg pro Tag. Männer unter 30 brauchen ca. 400 mg täglich. Bei höherem Alter werden mindestens 420 mg benötigt. Frauen unter 30 benötigen typischerweise ca. 310 mg täglich. Schwangere brauchen allerdings 360 mg pro Tag. 

Glücklicherweise gibt es viele Wege, Ihre Magnesiumwerte zu erhöhen. Da Magnesium leicht durch die Haut absorbiert wird, können Sie Ihre Haut mit Magnesiumcreme einreiben, um gesund zu bleiben, ohne Ihre Essgewohnheiten zu ändern. Bittersalze enthalten moderate Magnesiumkonzentrationen. Ein Bad mit Bittersalzen kann daher die Magnesiumwerte erhöhen. 

Magnesium ist in vielen Lebensmitteln auf Pflanzenbasis enthalten, da es ein Hauptbestandteil des Chlorophylls, das Pflanzen bei der Photosynthese unterstützt, ist. Grünes Blattgemüse wie Grünkohl, Spinat und Kohlblätter enthalten hohe Konzentrationen an Magnesium. Magnesium ist auch in Vollkorngetreide, Nüssen und Bohnen zu finden. Es gibt eine Vielzahl von geschmacklosen, flüssigen Magnesium-Nahrungsergänzungsmitteln, die zu Getränken und Smoothies hinzugefügt werden können, um Ihre Magnesiumwerte zu verbessern, ohne Ihre Essgewohnheiten zu verändern.

Magnesium ist ein wesentlicher Mineralstoff, der in fast alle Funktionen des menschlichen Körpers involviert ist. Unabhängig davon, wie Sie Ihr Magnesium zu sich nehmen, ist es wichtig, dass Sie jeden Tag ausreichend erhalten. Dieser Mineralstoff ist nicht nur vorteilhalft für die Funktionsfähigkeit Ihrer Knochen, Organe und Muskeln, sondern ist auch unerlässlich für die Gesundheit des Gehirns. Bei unzureichender Zufuhr von Magnesium können Sie unter psychischen Erkrankungen, Herzerkrankungen, kognitiven Einschränkungen, Diabetes oder Mangel an anderen Vitaminen leiden. Halten Sie Ausschau nach Symptomen wie Muskelkrämpfe, Schwäche, Schlafprobleme, erhöhter Stress oder Depressionen, die ein Zeichen für mangelnde Zufuhr dieses Mineralstoffs sein können. Stellen Sie sicher, dass Sie die empfohlene Tagesdosis an Magnesium zu sich nehmen und ergänzen, um Magnesiummangel zu vermeiden.

Referenzen:

  1. Aydin, H.; Short-term Oral Magnesium Supplementation Suppresses Bone Turnover in Postmenopausal Osteoporotic Women; National Center for Biotechnology Information; Veröffentlicht 02.01.10
  2. Ayuk, J.; Contemporary View of the Clinical Relevance of Magnesium Homeostasis; Sage Journals; Veröffentlicht 08.01.14
  3.  Deans, E.; Magnesium and the Brain: The Original Chill Pill; Psychology Today; Veröffentlicht 12.06.11
  4.  Ehrlich, S.; Magnesium; University of Maryland Medical Center; Veröffentlicht 06.08.15
  5.  Euser, A.; Magnesium Sulfate Treatment for the Prevention of Eclampsia; Veröffentlicht 10.01.09 
  6. Fassa, P.; 16 Magnesium Deficiency Symptoms - Signs of Low Magnesium Levels; Natural Society; Zugriff am 15.02.17
  7.  Magnesium: Fact Sheet for Health Professionals; National Institutes of Health Office of Dietary Supplements; Veröffentlicht 11.02.16
  8. What is Magnesium? How it Functions in the Body; Ancient Minerals; Zugriff am 15.02.17

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