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Gesundheitszustände

Natürliche Unterstützung bei Chemotherapie

26 April 2017

Bei vielen Personen ruft allein der Gedanke an Chemotherapie erschreckende Bilder von entkräftender Übelkeit, Brechreiz, Durchfall und Schwäche hervor. Dank neuerer Medikamente sind jedoch die meisten Chemotherapien heute verträglicher als in der Vergangenheit. Chemotherapie kann trotz allem zahlreiche ungewünschte Nebenwirkungen haben. Welche Nebenwirkungen auftreten hängt stark vom Typ der Chemotherapie, der Dosis, dem Zeitpunkt der Behandlung, dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und dessen gesundheitlicher Vorgeschichte vor der Chemotherapie ab.

Eines der Probleme der Chemotherapie ist, dass dabei alle teilbaren Zellen angegriffen werden, egal ob diese vom Krebs betroffen sind oder nicht. Dies bedeutet, dass sich ständig teilende Zellen innerhalb des Darms, im Knochenmark und in den Haarfollikeln ebenso durch die Chemotherapie beschädigt werden. Zum Glück gibt es natürliche Produkte, die zum Schutz gegen die schädigende Wirkung der Chemotherapie eingesetzt werden können und gleichzeitig die Wirkung der Chemotherapie erhöhen. Die natürlichen Maßnahmen, die ich hier empfehle, sind es auf jeden Fall wert, in Ihren Krebs-Behandlungsplan aufgenommen zu werden und können den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

 Neben grundlegenden Ernährungsrichtlinien gibt es fünf Schlüssel-Nahrungsergänzungmittel, die bei jeder Form der Chemo- oder Strahlentherapie zum Einsatz kommen können.

Wenn Sie Doxorubicin (Adriamycin) oder einen anderen Chemotherapie-Wirkstoff nehmen, der das Herz schädigt, sollten Sie unbedingt Coenzym Q10 einnehmen. Welche allgemeinen Ernährungsrichtlinien sollten Sie befolgen? Da das Problem der Übelkeit und des Brechreizes zum Teil durch den Krebs an sich und/oder durch viele Chemo- und Strahlentherapie-Wirkstoffe hervorgerufen wird, entwickeln viele Krebspatienten Anorexia – Verlust des Appetits oder der Esslust. Dies ist extrem gefährlich und kann zu Krebs-„Kachexie“ führen – ein auszehrendes Syndrom, das sich durch Schwäche und einem erkennbaren, kontinuierlichen Gewichts-, Fett- und Muskelverlust auszeichnet. Es wird geschätzt, dass etwa 40% aller Krebspatienten tatsächlich eher an Mangelernährung als an der Krankheit selbst sterben. Die Bedeutung qualitativ hochwertiger Ernährung beim Kampf gegen Krebs kann nicht oft genug betont werden.

Krebspatienten mit einem besseren Ernährungszustand sind eher in der Lage, Krebstherapien und deren Nebeneffekte zu tolerieren. Wenn ein Patient eine Chemotherapie in einem schlechten Ernährungszustand beginnt, kann dies zu fortschreitender Auszehrung, Schwäche und niedrigerer Widerstandskraft bei Infektionen führen, was manchmal tödlich enden kann.

Die folgenden Ernährungsvorschläge können dabei helfen, den Ernährungszustand von Krebspatienten zu verbessern:

  1. Essen Sie häufig kleinere Mahlzeiten (alle 1 - 2 Stunden).
  2. Trinken Sie zweimal am Tag einen proteinhaltigen Smoothie mit 20 bis 30 Gramm Molke-Protein.
  3. Legen Sie sich einen Entsafter zu und trinken Sie täglich 500 – 700 ml frischen Frucht- oder Gemüsesaft.
  4. Verwenden Sie zusätzliche Gewürze und Geschmacksstoffe, vermeiden Sie jedoch Geschmacksstoffe, die sehr süß oder sehr bitter sind. Aufgrund einer höheren Geschmackssensibilität schmeckt das Essen möglicherweise fad oder langweilig.
  5. Essen Sie weiches oder gut befeuchtetes Essen und vermeiden Sie harte oder trockene Nahrungsmittel.
  6. Nehmen Sie kleine Bissen und zerkauen Sie diese gut.
  7. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag, zusätzlich zu den 500 – 700 ml des frischen Frucht- oder Gemüsesaftes.

Was meinen Sie mit dem regelmäßigen Verzehr von „Grünen“-Drinks?

Grüne-Drinks ist der Begriff, den wir gebrauchen, um Grünen Tee und zahlreiche kommerziell verfügbare Produkte zu beschreiben, die getrocknetes Gerstengras, Weizengras oder Algen- Quellen wie z. B. Chlorella oder Spirulina enthalten, die dann durch das Hinzufügen von Wasser „rehydriert“ werden. Das Produkt, das ich empfehle, Enriching Greens®, steckt voller Phytochemikalien, die besonders wirkungsvoll beim Kampf gegen Krebs sind. Grüne-Drinks sollten nicht bei Patienten angewendet werden, die Coumadin (Warfarin) nehmen, da dieses Medikament die Blutgerinnung hemmt, indem es die Wirkung von Vitamin K beeinträchtigt. Da Grüne-Drinks eine gute Vitamin-K-Quelle sein können, ist es wichtig, dass Personen, die Coumadin nehmen, diese Drinks meiden.

Sollten während der Chemotherapie Antioxidantien vermieden werden?

Einer der kontroversesten Empfehlungen zur Unterstützung von Chemotherapie (und auch Bestrahlung) ist die Empfehlung, antioxidantische Nährstoffe während der aktiven Phase der Behandlung zu verwenden. Während es nur wenig Bedenken über den Einsatz von antioxidantischen Nährstoffe nach Abschluss einer Chemo- oder Strahlentherapiephase gibt, sind viele Onkologen besorgt, dass die antioxidantischen Nährstoffe die Wirkung der konventionellen Therapien beeinträchtigt. Sind diese Bedenken berechtigt?

Nach Meinung vieler Experten ist die Antwort Nein. 1,2 Dr. Kedar Prasad und seine Kollegen vom Zentrum für Vitamin- und Krebsforschung an der University of Colorado Health Science Center’s Department of Radiology in Denver gehören zu den bekanntesten Experten in diesem Bereich. Dr. Prasad erklärte, dass die Bedenken bezüglich der Verwendung hochdosierter Antioxidantien während der Chemo- und Strahlentherapie „nicht stichhaltig sind“. Dr. Prasad ist der Meinung, dass „wir, basierend auf den Ergebnissen unserer und anderer Studien, eine Hypothese abgeben können, dass die Ergänzung verschiedener hoch-dosierter antioxidantischer Vitamine, zusammen mit einer Umstellung des Ernährungs- und Lebensstils, die Wirksamkeit herkömmlicher und experimenteller Krebstherapien verbessern kann, indem deren toxische Wirkung auf normale Zellen reduziert und die wachstumshemmende Wirkung auf Krebszellen verstärkt wird.“

Unterm Strich kann gesagt werden, dass neben zahlreichen Tierstudien auch die Mehrzahl der Humanstudien belegt haben, dass Patienten, die während der Chemo- und/oder Strahlentherapie Antioxidantien erhalten, die herkömmliche Behandlung besser vertragen, eine höhere Lebensqualität haben und, das Wichtigste, länger leben als Patienten, die keine Ergänzungspräparate erhalten. Beispielsweise ergab eine Studie mit Patienten, die an kleinzelligem Lungenkrebs leiden und eine kombinierte Chemotherapie mit Cyclophosphamiden, Adriamycin (Doxorubicin) und Vincristin zusammen mit Bestrahlung und einer Kombination von Antioxidantien, Vitaminen, Spurenelementen und Fettsäuren erhielten, dass die Ernährungsergänzung die Überlebenszeit der Patienten deutlich erhöhte.3

Aber laut Aussage meines Onkologen belegen wissenschaftliche Beweise, dass Antioxidantien die Chemotherapie beeinträchtigen. Was soll ich tun?

Wenn Onkologen „wissenschaftliche Beweise“ dafür zitieren, dass Antioxidantien Chemotherapie und Bestrahlung beeinträchtigen, so lassen sie dabei gerne außer Acht, dass die Mehrzahl dieser Studien hauptsächlich nützliche Wirkungen zeigen. Die wissenschaftlichen Beweise, auf die sich Onkologen oft beziehen, sind vor allem entweder auf Studien an Tieren zurückzuführen, bei denen den Tieren (für gewöhnlich durch direktes Einspritzen in den Darm) Antioxidantien in Dosen verabreicht werden, die die normalerweise empfohlenen Dosen weit übersteigen, oder auf In-vitro (Reagenzglas)-Studien, bei denen Konzentrationen an Antioxidantien verwendet werden, die bei lebenden Systemen nicht erreicht werden können.

Wenn beispielsweise Mäusen Vitamin E in Dosen verabreicht wird, die mit normalen Nahrungsergänzungsmitteln bei Menschen nicht erreicht werden können (z. B. Dosen über 35.000 IE), so kann dies die Wirkung der Strahlentherapie reduzieren. 4 Gestützt auf Studien an Menschen und Tieren kann jedoch gesagt werden, dass Vitamin E in herkömmlichen Dosen Strahlen- und Chemotherapie-Behandlungen nicht beeinträchtigt und sogar den Erfolg dieser Behandlungen zu verstärken scheint. 5,6 Das gleiche kann von CoQ10 und vielen anderen Antioxidantien gesagt werden. Die einzige wirkliche Ausnahme ist N-Acetylcystein (NAC) – ein Derivat der natürlich vorkommenden Aminosäure Cystein. NAC hat keine signifikante Wirkung auf das Ergebnis der Behandlung gezeigt und birgt das Risiko, die Wirkstoffe der Chemotherapie zu hemmen (z. B. Cisplatin). 7,8

Ich empfehle dessen Anwendung nicht während der aktiven Behandlung mit irgendeinem Chemotherapie-Wirkstoff. Nach Abschluss der Chemotherapie kann NAC die Umkehrung von Nieren- oder Nervenschäden fördern. Mit Bezug auf die Frage was Sie tun sollten, denke ich, dass es extrem wichtig ist, eine Beziehung des Vertrauens und der offenen Kommunikation mit dem Onkologen oder dem Krebstherapiezentrum aufzubauen. Das scheint schwierig zu sein, aber man kann es schaffen. Ich empfehle Ihnen, den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit Ihrem Arzt abzusprechen. Wenn Ihr Arzt mit der wissenschaftlichen Literatur bezüglich der positiven Wirkung von Antioxidantien während der Chemo- oder Strahlentherapie-Behandlung nicht vertraut ist, würde ich ihm den Artikel von Dr. Kedar Prasad und seinen Kollegen empfehlen „High Doses of Antioxidant Vitamins: Essential Ingredients in Improving the Efficacy of Standard Cancer Therapy“, veröffentlicht im Journal of the American College of Nutrition (siehe Quelle  #1). Ich hoffe, dass Ihr Onkologe, nachdem er die Fakten besser kennt, die Verwendung meiner Empfehlungen hier unterstützen wird.

Warum ist es wichtig, hoch-wirksame Multivitamin- und Mineralpräparate einzunehmen, wenn Sie eine Chemotherapie erhalten?

Da das Immunsystem ständig mit allen Nährstoffen versorgt werden muss, ist es sinnvoll, dass eine hoch-wirksame Multivitamin- und Mineralformel der erste Schritt zur Unterstützung des Immunsystems bei Patienten ist, die Chemotherapie erhalten. Der Mangel irgendeines dieser Nährstoffe kann zur Beeinträchtigung der Immunfunktion führen, insbesondere ein Mangel der Vitamine C, E, A, B6, B12 und Folsäure.

Besonders wichtig sind die Minerale Zink und Selen. Die Multivitamin- und Mineralpräparate, die ich empfehle, die MultiStart™ Produkte von Natural Factors, sind auf die verschiedenen Ernährungsbedarfe der unterschiedlichen Altersgruppen und Geschlechter ausgerichtet. Die Präparate enthalten nicht nur geschlechts- und altersspezifische Vitamine und Mineralien, sondern auch entsprechende Verdauungsfaktoren und Kräuterextrakte, je nach Geschlecht und/oder Alter.

Was ist Maitake D oder M, D-Fraktion?

Der Maitake Pilz (Grifola frondosa) ist die Quelle einer immunstärkenden Verbindung, die nachweislich bedeutende gesundheitliche Vorteile bietet. In den frühen 80ern untersuchte Dr. Hiroaki  Nanba aus Japan die immunstärkenden Eigenschaften von Pilzen und kam zu dem Ergebnis, dass Maitake-Extrakte in Tierversuchen eine höhere Antitumor-Wirkung zeigten als andere Pilzextrakte. Eines der Schlüsselvorteile von Maitake ist dessen Wirksamkeit bei oraler Einnahme. Im Gegensatz dazu zeigten andere von Dr. Nanba untersuchte Pilze, wie z. B. Shitake, nur dann Wirkung, wenn diese direkt in den Blutkreislauf injiziert wurden.

1984 identifizierte Dr. Nanba eine Fraktion des Maitake, welche die bedeutsame Fähigkeit aufweist, die Bildung von weißen Blutzellen zu fördern, bekannt als Makropahgen (wörtlich übersetzt „große Fresser“). Diese spezialisierten weißen Blutzellen phagozytieren, oder verschlingen, fremde Partikel einschließlich Krebszellen, Bakterien und Zellrückstände. Dr. Nanba nannte seine Entdeckung Maitake D-Fraktion. Eine weitere Reinigung der D-Fraktion lieferte die M, D-Fraktion (U.S. Patent #5,854,404), die sogar noch stärker bioaktiv ist als die D-Fraktion.

Maitake Betaglukan Fraktionen scheinen bei den Nebenwirkungen von herkömmlicher Chemotherapie (und Bestrahlung) zu helfen und gleichzeitig deren Wirkung zu verbessern. 1994 veröffentlichte eine Gruppe aus China die Ergebnisse einer Pilotstudie an 63 Krebspatienten mit einer Wirkungsrate von über 95% bei festen Tumoren und einer Wirkungsrate von über 90% bei Leukemie.9 Im Rahmen einer vorläufigen Studie von Dr. Nanba wurde 165 Patienten mit Krebs im fortgeschrittenen Stadium Maitake-Extrakt verabreicht. 10

Bei 90% der Patienten, die gleichzeitig Chemotherapie erhielten, wurden die herkömmlichen Nebenwirkungen der Chemotherapie verringert, einschließlich Haarausfall, Abnahme der weißem Blutkörperchen, Übelkeit, Brechreiz und Appetitverlust. Es wurde nachgewiesen, dass Maitake die Schmerzwerte bei 83% der Patienten verringerte. Die besten Ergebnisse wurden bei Brust-, Lungen- und Leberkrebs erzielt. Dr. Nanba berichtete von erkennbaren Verringerung der Symptome und dem Rückgang von Tumoren bei 73,3% der Patienten mit Brustkrebs, 66,6 % der Patienten mit Lungenkrebs und 46,6% der Patienten mit Leberkrebs.

Die Dosis des Maitake-Extrakts basiert auf dem Wert der D- oder M, D-Fraktion. Die therapeutische Dosis basiert auf dem Körpergewicht, 0,5 mg bis 1,0 mg pro 1 kg Körpergewicht täglich. Dies ergibt eine Dosis von ca. 35 - 70 mg der D- oder M, D-Fraktion. Die vorbeugende Dosierungsempfehlung liegt typischerweise bei 5 bis 15 mg der D- oder M,D-Fraktion. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, 20 Minuten vor den Mahlzeiten auf leeren Magen einnehmen.

Was sind proteolytische Enzyme?

Proteolytische Enzyme (oder Proteasen) beziehen sich auf verschiedene Enzyme, die Proteine verdauen (in kleinere Einheiten zerlegen). Zu diesen Enzymen gehören die pankreatischen Proteasen Chymotrypsin und Trypsin, Bromelain (Ananasenzym), Papain (Papayaenzym), Pilz-Protease und Serratia Peptidase (das „Seidenwurm“-Enzym). Proteolytische Enzyme werden schon seit langem in der Krebsbehandlung eingesetzt. Die derzeit vorhandene klinische Forschung über proteolytische Enzyme legt signifikante Vorteile in der Behandlung von vielen Krebsarten nahe. Klinische Studien belegen die Verbesserung des Allgemeinzustandes der Patienten, der Lebensqualität und eine mäßige bis deutliche Erhöhung der Lebenserwartung. 11

Studien wurden an Patienten mit Brust-, Lungen-, Magen-, Kopf- und Hals-, Eierstock-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs sowie mit Lymphom und multiplem Myelom durchgeführt. Bei diesen Studien wurden proteolytische Enzyme zusammen mit herkömmlicher Therapie angewendet (Operation, Chemo- und/oder Strahlentherapie), was zeigt, dass proteolytische Enzyme gleichzeitig mit diesen konventionellen Therapieformen eingesetzt werden können. Da tierische und vegetarische proleolytische Enzyme leicht unterschiedliche Wirkungen zeigen, empfehle ich die Verwendung von Zymactive™ – einem hoch-wirksamen proteolytischen Enzym-Komplex, das ein breites Spektrum an wirksamen proteolytischen Enzymen enthält. Ich empfehle, mit einer niedrigeren Dosis zu beginnen, eine Tablette 15 Minuten vor den Mahlzeiten dreimal täglich, und die Dosis wöchentlich zu erhöhen, bis die volle Dosis von drei Tabletten dreimal täglich erreicht ist. Beachten Sie: Eine Überdosis eines proteolytischen Enzyms kann zu Magen-Darm-Beschwerden und/oder Durchfall führen.

Was ist Kurkumin und wie kann es Krebspatienten helfen?

Kurkumin ist das gelbe Pigment des Kurkuma (Curcuma longa) – der Hauptinhaltsstoff des Curry. Es hat sich in vielen experimentellen und klinischen Studien über Entzündungen und Antikrebs-Eigenschaften als äußerst wirkungsvoll erwiesen. Es übt eine komplexe Wirkung aus, die einen positiven Effekt bei der Vorbeugung und Behandlung von Krebs hat. Die Antikrebs-Wirkung von Kurkuma und Kurkumin wurde auf allen Stufen der Krebsbildung nachgewiesen: Anbahnung, Verbreitung und Entwicklung. 12 Der schützende Effekt des Kurkumin wird nur teilweise durch seine direkte antioxidantische Wirkung erklärt. Weitere festgestellte Wirkungen gegen Krebs schließen folgende Fähigkeiten ein: es hemmt die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen; es verstärkt im Körper die Werte von krebshemmenden Verbindungen wie Glutathione; es fördert die Entgiftung von krebserregenden Verbindungen der Leber; und es verhindert die Überproduktion des Enzyms Cyclo-Oxygenase 2 (COX-2).

Dieses Enzym produziert entzündungsfördernde und krebserregende Derivate von wichtigen Fettsäuren (Prostaglandinen der 2 Serie). Mit Kurkumin wurden bedeutende Antitumor-Ergebnisse bei zahlreichen experimentellen Modellen von Prostata-, Brust-, Haut-, Darm-, Magen- und Leberkrebs festgestellt. Man nimmt an, dass seine Wirkung das Ergebnis verschiedener Mechanismen ist:

  • Hemmung der Gefäßneubildung: Das Wachstum von Tumoren hängt von der Entwicklung neuer Blutgefäße ab, die die Tumore mit Nährstoffen versorgen.
  • Hemmung der Rezeptorenstellen des Epidermalen Wachstumsfaktors (EGF): Etwa zwei Drittel aller Krebsarten produzieren übermäßig EGF-Rezeptorenstellen und erhöhen so die Sensibilität der Krebszellen auf diese Substanz, die die Zellproliferation anregt.
  • Hemmung des Fibroblast-Wachstumsfaktors (BGF): Dieser Wachstumsfaktor fördert die Angiogenese – die Neubildung von Blutgefäßen, die den wachsenden Tumor mit Nährstoffen versorgen.
  • Hemmung des Nuklear Faktors kappaB (NF-kb). Viele Krebsarten produzieren diesen Wachstumsfaktor im Übermaß, um dem Stopp der Zellproliferation entgegenzuwirken.
  • Erhöhung der Apoptose (Zell-Suizid) von Krebszellen.
  • Hemmung von wachstumsfördernden Enzymen innerhalb der Tumorzellen.

Die empfohlene Dosis für Kurkumin ist 200 – 400 mg dreimal täglich.

Warum empfehlen Sie Coenzym Q10 für Personen, die Doxorubicin nehmen?

Doxorubicin wirkt sich besonders nachteilig auf das Herz aus und kann ernste Schäden verursachen (Kardiomyopathie). Tatsächlich können die Herzschäden lebensbedrohlich sein. Zahlreiche Studien haben belegt, dass CoQ10 der kardialen Toxizität, die mit Doxorubicin in Verbindung gebracht wird, vorbeugen kann, ohne dessen Antitumor-Effekt zu beeinträchtigen.13,14 Für die besten Ergebnisse empfehle ich die Verwendung von Clear Q™ von Natural Factors. Um die Aufnahme und Verwendung von CoQ10 zu verbessern, haben einige Hersteller synthetische Verbindungen verwendet, um die Löslichkeit von CoQ10 zu erhöhen. Natural Factors hat sich gegen diesen Ansatz entschieden und bleibt bei der Natur. Es wird ein Verfahren verwendet, das als Lipcom® (kurz für Lipidkompression) bekannt ist und zur Patentierung ansteht. Dabei wird CoQ10 in der reinsten Form von natürlichem Vitamin E aufgelöst (Clear Base™ Vitamin E; pure, 100% natürliches D-Alpha Tocopheryl Acetat). Das Ergebnis ist ein biologisch verstärktes CoQ10, mit einer erhöhten Absorbierung, Verwendung und Funktion.

In einer vorläufigen Studie lagen die Blutwerte von CoQ10 sechs Stunden nach der Einnahme von Clear Q um 235 % höher als mit herkömmlichem CoQ10. Ebenso beeindruckend ist die Tatsache, dass die Blutwerte von CoQ10 sechs Stunden nach der Einnahme einer Dosis C Clear Q™ bis zu 2,5 mcg/ml erreichen können – basierend auf den Blutwerten, die benötigt werden, um durchgängige Ergebnisse mit CoQ10 zu erzielen. Durch die Lösung des CoQ10 in Vitamin E wird nicht nur die Absorbierung verstärkt, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass das CoQ10 in seiner aktiven Form bestehen bleibt. CoQ10 ist sowohl in oxidierter (inaktiver) als auch in reduzierter (aktiver) Form im Blut vorhanden.

Bei erhöhtem oxidativem Stress oder niedrigen Vitamin-E-Werten wird mehr CoQ10 in seine oxidierte (inaktive) Form umgewandelt. Die biologische Wirkung und Funktion des CoQ10 wird also durch die Lieferung von hohen Werten an Vitamin E verbessert. Darüber hinaus verstärkt das CoQ10 auch die Wirkung des Vitamin E. Für Personen, die Doxorubicin einnehmen, empfehle ich die Einnahme von zwei Kapseln ClearQ täglich. Wie CoQ10 beugt auch Vitamin E dem negativen Effekt von Doxorubicin vor, ohne dessen therapeutische Wirkung zu beeinträchtigen. 6,15

Haben Sie spezielle Empfehlungen für Nahrungsergänzungen bei Brust- und Prostatakrebs?

Ja, es gibt zwei weitere Ergänzungen, die ich diesen Patienten empfehle: Indole-3-Carbinol (I3C) bei einer Dosis von 300 bis 400 mg täglich und Calcium D-Glukarat bei einer Dosis von 400 bis 1,200 mg täglich. I3C ist eines der wichtigsten Antikrebs-Verbindungen aus der Familie der Gemüsekohlsorten. Aufgrund verschiedener Wirkungen, unter anderem der Fähigkeit die Aufspaltung von Östrogen zu erhöhen, schützt I3C vor allem vor Brust-, Prostata- und Gebärmutterhalskrebs. Vorläufige Studien haben außerdem gezeigt, dass die Einnahme von I3C als Nahrungsergänzungsmittel die Umwandlung von Östrogen in seiner krebserregenden Form in nicht-toxische Spaltungsprodukte fördert. 16,17

Calcium D-Glukarat ist ebenfalls wichtig, da es ein Enzym im Darm hemmt, das die Eliminierung von überflüssigem Östrogen beeinträchtigt.18 Einer der Hauptwege zur Entsorgung von Östrogen ist die Anbindung von Glukuronsäure an das Östrogen in der Leber und die Ausscheidung dieser Verbindung in der Galle. Glukuronidase ist ein bakterielles Enzym, das die Verbindung zwischen dem ausgeschiedenen Östrogen und der Glukuronsäure entkoppelt (aufbricht). Indem Calcium D-Glukarat dieses Enzym hemmt, fördert es die Ausscheidung von Östrogen. Eine weitere wichtige Empfehlung bei Brust- oder Prostatakrebs ist der Verzehr von gemahlenen Leinsamen.

Leinsamen enthalten eine wichtige Gruppe von Antikrebs-Verbindungen, bekannt als Lignane. Leinsamen können ganz einfach mit einer Kaffeemühle, einer Küchenmaschine oder einem Mixer gemahlen werden. Ich empfehle ein oder zwei Esslöffel täglich, als Zugabe zu Nahrungsmitteln wie Müsli, Salaten oder Smoothies. Es ist im Allgemeinen besser bekannt, dass Leinsamen Lignane Brustkrebs vorbeugen und reduzieren kann, Leinsamen Lignane können jedoch auch männliche Hormonrezeptoren binden und die Entsorgung von Testosteron fördern. In einer Studie mit Männern mit Prostatakrebs konnte durch eine fettarme Diät (≤ 20% der gesamten Kalorien) zusammen mit 30 Gramm gemahlenem Leinsamen (ca. zwei Esslöffel) das Serum Testosteron um 15% reduziert, die Wachstumsrate der Krebszellen verlangsamt und die Todesrate der Krebszellen nach nur 34 Tagen erhöht werden, laut einer Studie, durchgeführt an der Duke University Medical Center und Durham Veterans Affairs Medical Center. 19

 Quellen

  1. Prasad KN, Kumar A, Kochupillai V, Cole WC. High doses of multiple antioxidant vitamins: essential ingredients in improving the efficacy of standard cancer therapy. J Am Coll Nutr 1999;18(1):13-25.
  2. Lamson DW, Brignall MS. Antioxidants in cancer therapy; their actions and interactions with oncologic therapies. Altern Med Rev 1999;4(5):304-29.
  3. Jaakkola K, Lahteenmaki P, Laakso J, et al.Treatment with antioxidant and other nutrients in combination with chemotherapy and irradiation in patients with small-cell lung cancer. Anticancer Res 1992;12:599-606.
  4. Sakamoto K, Sakka M. Reduced effect of irradiation on normal and malignant cells irradiated in vivo in mice pretreated with vitamin E. Br J Radiology 1973;46:538-540.
  5. Kagreud A, Peterson HI.Tocopherol in irradiation of experimental neoplasms. Acta Radiol Oncol 1981;20:97-100.
  6. Perez Ripoll EA, Rama BN,Webber MM. Vitamin E enhances the chemotherapeutic effects of adriamycin on human prostatic carcinoma cells in vitro. J Urol 1986;136:529-531.
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    1983;10:S29-S34.
  8. Roller A,Weller M. Antioxidants specifically inhibit cisplatin cytotoxicity of human malignant glioma cells. Anticancer Res 1998;18:4493-4497.
  9. Nanba H. Maitake D-fraction: healing and preventive potential for cancer. J Orthomol Med 1997;12:43-49.
  10. Nanba H. Results of non-controlled clinical study for various cancer patients using maitake D-fraction. Explore 1995;6:19-21.
  11. Leipner J and Saller R: Systemic enzyme therapy in oncology: effect and mode of action. Drugs. 2000;59:769-80.
  12. Li JK, Lin-Shia SY. Mechanisms of cancer chemoprevention by curcumin. Proc Natl Sci Counc Repub China 2001;25(2):59-66.
  13. Dorai T, Cao YC, Dorai B, Buttyan R, Katz AE.Therapeutic potential of curcumin in human prostate cancer. III. Curcumin inhibits proliferation, induces apoptosis, and inhibits angiogenesis of LNCaP prostate cancer cells in vivo. Prostate 2001;47(4):293-303.
  14. Shaeffer J, El-Mahdi AM, Nichols RK. Coenzyme Q10 and adriamycin toxicity in mice. Res Commun Chem Pathol Pharmacol 1980;29;309-315.
  15. Iarussi D, Auricchio U, Agretto A, et al. Protective effect of coenzyme Q10 on anthracyclines cardiotoxicity: control study in children with acute lymphoblastic leukemia and non-hodgkin lymphoma. Molec Aspects Med 1994;15:S207-S212.
  16. Sonneveld P. Effect of alpha-tocopherol on the cardiotoxicity of adriamycin in the rat. Cancer Treat Rep 1978;62:1033-1036.
  17. Wong GY, Bradlow L, Sepkovic D, et al. Dose-ranging study of indole-3-carbinol for breast cancer prevention. Cell Biochem Supply 1997;28-29:111-6.
  18. Bell MC, Crowley-Nowick P, Bradlow HL, et al. Placebo-controlled trial of indole-3-carbinol in the treatment of CIN. Gynecol Oncol 2000;78(2):123-9.
  19. Walaszek Z, Szemraj J, Narog M, et al. Metabolism, uptake, and excretion of a D-glucaric acid salt and its potential use in cancer prevention. Cancer Detection Prevention 1997;21:178-90.
  20. Demark-Wahnefried W, Price DT, Polascik TJ, et al. Pilot study of dietary fat restriction and flaxseed supplementation in men with prostate cancer before surgery: exploring the effects on hormonal levels, prostate-specific antigen, and histopathologic features. Urology 2001;58(1):47-52.

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