Wofür wird Eukalyptusöl verwendet?

Ätherisches Eukalyptusöl ist ein uraltes Heilmittel, das traditionell bei Lungenerkrankungen und wegen seiner antimikrobiellen Wirkung verwendet wird. Das Öl wird aus Eukalyptusblättern gewonnen, die mit Wasserdampf destilliert werden. Wie die Blätter besitzt auch das Öl einen starken, frischen Duft, der sehr ausgeprägt ist. Das ätherische Öl wird aus verschiedenen Eukalyptusarten mit jeweils leicht unterschiedlicher Wirkung gewonnen.

Der Hauptbestandteil der meisten Eukalyptusöle ist Eukalyptol (1,8-Cineol), dessen Gehalt zwischen 45 % und 77 % oder mehr schwanken kann. Ätherisches Eukalyptusöl wird hauptsächlich als Einreibung bei Bronchialverschleimungen und Verstopfungen der Nasennebenhöhlen verwendet. Wie bei vielen volkstümlichen Heilmitteln beginnen auch hier die neuesten Forschungen, die traditionellen Anwendungen zu unterstützen. 

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Eukalyptusöl mehrere potenzielle Anwendungsmöglichkeiten bieten kann:

  1. Bei Atemwegserkrankungen wie Husten und Nasennebenhöhlenentzündungen, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Asthma
  2. Als antimikrobieller Wirkstoff bei einigen Infektionstypen
  3. Als Insektenschutzmittel − insbesondere Zitroneneukalyptusöl

Eukalyptusöl und Atemwegserkrankungen

Die meisten Menschen denken bei Eukalyptusöl vermutlich an das Inhalieren des Öls gegen verschleimte Nasennebenhöhlen und Bronchien. Eukalyptol, der Hauptbestandteil des Öls, besitzt mukolytische Eigenschaften. Im Klartext heißt das: Er hilft, den Schleim zu lösen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Eukalyptol die Aktivität zweier Gene, die an der Schleimproduktion beteiligt sind, deutlich reduziert.

Neben der schleimlösenden Wirkung entspannt Eucalyptol außerdem die glatte Muskulatur der Atemwege. Dies öffnet die Lunge, verringert so den Schleimstau und erleichtert das Atmen. Gleichzeitig weist das Öl auch eine starke entzündungshemmende Wirkung auf, was seine Vorteile bei Atemwegserkrankungen noch ergänzt. In den meisten Studien zur Wirkung auf die Atemwege wurde reines Eukalyptol in Kapselform zur oralen Einnahme verwendet.

Bronchitis und Sinusitis

Eine Studie über Eukalyptol bei Patienten mit akuter Bronchitis, einer typischen Erkältung mit produktivem Husten, erbrachte deutliche Vorteile. Am vierten Tag war der Husten bei den Probanden, die das Ergänzungsmittel erhielten, im Vergleich zur Kontrollgruppe stark reduziert. Die Verfasser der Studie führten die Vorteile auf die schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung von Eukalyptol zurück.

Eine weitere Studie, in der Eukalyptol bei akuter Rhinosinusitis (Sinusitis) eingesetzt wurde, ergab ebenfalls signifikante Vorteile. In dieser Studie wurde Eukalyptol mit einem anderen pflanzlichen Kombinationsprodukt verglichen. Am vierten Tag zeigte das Eukalyptol eine fast doppelt so hohe Wirksamkeit bei der Reduzierung der Symptome. Nach einer Woche bewies Eucalyptol weiterhin seine überlegene Wirksamkeit. Eine Untergruppe der Patienten in der Studie hatte zudem Bronchitis, die ebenfalls auf Eukalyptol ansprach.

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine chronische Lungenerkrankung, zu der sowohl das Emphysem als auch die chronische Bronchitis gehören und bei der das Atmen zunehmend schwieriger wird. Rauchen ist zwar die häufigste Ursache, es können jedoch auch andere Faktoren dafür verantwortlich sein. Interessanterweise hat sich die Behandlung mit Eukalyptol als hilfreich erwiesen.

In einer größeren Studie, die sich über sechs Monate erstreckte, wurde Patienten mit COPD einen Winter lang entweder Eukalyptol oder ein Placebo verabreicht. Das Aufflammen der Symptome und ihr jeweiliger Schweregrad waren bei denjenigen, die Eukalyptol einnahmen, im Vergleich zu den Kontrollpersonen deutlich geringer. Insgesamt konnten die Patienten, die Eukalyptol erhielten, leichter atmen, hatten eine bessere Lungenfunktion und einen besseren Gesundheitszustand − beeindruckende Ergebnisse für ein simples Naturprodukt.

Asthma

Eine weitere Atemwegserkrankung, die in der Gesamtbevölkerung zunehmend auftritt, ist Asthma. In der Regel äußert sich die Krankheit dadurch, dass die Atemwege der Lunge als Reaktion auf einen Auslöser verkrampfen und das Atmen erschweren. Asthmaauslöser können Allergene sein, doch es gibt auch nicht-allergisches Asthma. Grundsätzlich ist Asthma mit einer Entzündung der Atemwege verbunden. Auch wenn andere Forschungen zu natürlichen Heilmitteln wie Schwarzkümmelöl und Boswelliaein gewisses Potenzial zur Linderung von Asthmasymptomen zu zeigen scheinen, könnte Eukalyptol ebenfalls eine Option sein.

Aufgrund seiner schleimlösenden, entzündungshemmenden und entspannenden Wirkung auf die glatte Muskulatur scheint Eukalyptus für die Behandlung von Asthma durchaus geeignet zu sein. Klinische Studien haben bereits Vorteile nachgewiesen. Patienten mit schwerem Asthma, die auf Steroide angewiesen waren, konnten durch die Einnahme von Eukalyptol ihre Einnahme von Steroiden um 36 % senken.

In einer zweiten Studie wurde Eukalyptol bei Asthmapatienten getestet. Auch hier wurde eine deutliche Linderung festgestellt. Nach sechsmonatiger Behandlung konnten Asthmapatienten, die Eukalyptol erhielten, leichter atmen, hatten eine bessere Lungenfunktion und eine höhere Lebensqualität. Die Nebenwirkungen waren gering, betrafen hauptsächlich den Magen-Darm-Bereich und waren mit denen des Placebos vergleichbar.

Antimikrobielle Wirkungen von Eukalyptusöl

Die antimikrobielle Wirkung von Eukalyptus ist wohlbekannt, wobei es auch hier erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Eukalyptusarten gibt. In einigen Fällen hat sich das Öl zur Abtötung von Pilzen, Bakterien und Parasiten als wirksam erwiesen und besitzt zudem eine potenzielle antivirale Wirkung.

Pilze

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Antimykotikum zeigte das ätherische Eukalyptusöl eine ähnliche Wirkung auf die im Mund vorkommenden Candida-Arten. Auf der Grundlage der Ergebnisse kamen die Verfasser zu dem Schluss, dass verdünntes Eukalyptusöl zur Unterstützung der Mundhygiene geeignet sein könnte. Seit Jahren ist Eukalyptus ein gängiger Bestandteil verschiedener natürlicher Mundwasserprodukte.

Bakterien

Durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika werden Bakterien zunehmend resistent gegen die üblichen antimikrobiellen Behandlungen. Mehrere Bakterienarten wie beispielsweise Staphylococcus aureus und Mycobacterium tuberculosis sind für ihre Resistenz bekannt. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass ätherisches Eukalyptusöl vielversprechende Wirkungen gegen die meisten Bakterienstämme von Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA) aufweist. In anderen Studien wurden ähnliche Ergebnisse festgestellt.

Etwa ein Viertel der Menschen auf der ganzen Welt ist mit dem Bakterium infiziert, das Tuberkulose verursacht. Ein Teil dieser Menschen erkrankt an Tuberkulose, einer Lungeninfektion, die tödlich verlaufen kann. Tuberkulose wird durch Infektionen mit Mykobakterien wie etwa Mycobacterium tuberculosis verursacht. In einer Studie wurde festgestellt, dass ätherisches Eukalyptusöl in einer 1%igen Verdünnung das Wachstum von multiresistenten Mykobakterien vollständig hemmt und somit eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit darstellt.

Viren

Das Herpes-simplex-Virus verursacht Lippen- und Genitalherpes. Eine Studie an Zellkulturen ergab, dass Eukalyptusöl eine hemmende Wirkung auf das Herpes-simplex-Virus hat. Während Teebaumöl stärkere Eigenschaften zeigte, reduzierte Eukalyptusöl die Viruskonzentrationen immerhin zwischen 58% und 75%.

Auch wenn die Wirkung keineswegs belegt ist, ergaben erste Daten zur Hemmung viraler Enzyme, die für die COVID-19-Replikation entscheidend sind, vielversprechende Ergebnisse mit Eukalyptus. Die Computeranalyse ergab, dass Eukalyptol von allen untersuchten Substanzen die beste Hemmwirkung auf eines der wichtigsten Enzyme hat, die für die virale Replikation benötigt werden. Es sind derzeit jedoch noch klinische Studien erforderlich, um den potenziellen Nutzen und das Behandlungspotenzial zu bestätigen.

Parasiten

Echinococcus ist eine Bandwurmart bei Tieren, die auch den Menschen infizieren kann. In einer Studie mit Bandwurmlarven aus Schafen tötete eine 1%ige Eukalyptuslösung 100 % der Larven innerhalb einer Minute nach der Exposition, ähnlich wie die gängigen Medikamente Povidon-Jod und Silbernitrat.

Kopfläuse sind eine weitere Art von Parasitenbefall und kommt bei Kindern häufig vor. Bei der üblichen Behandlung wird Permethrin, ein neurotoxisches Pestizid, verwendet. Daten deuten jedoch darauf hin, dass Eukalyptusöl eine Alternative sein könnte. Nissen, die fünf Minuten lang 10%igem Eukalyptusöl ausgesetzt waren, wurden wirksam abgetötet. Bei einer 10-minütigen Exposition gegenüber Permethrin lag die Schlupfrate immer noch bei 95 %.  Ätherisches Ingweröl zeigte ähnliche Ergebnisse. Die Kombination mit Eukalyptus erwies sich als noch wirksamer.

Insektenschutzmittel

Einige Eukalyptusarten, insbesondere der Zitroneneukalyptus, zeigen vielversprechende Resultate als natürlicher Insektenschutz. Ätherisches Zitroneneukalyptusöl besitzt einen ausgeprägten zitronenartigen Geruch. Zitroneneukalyptusöl wird sogar von der US-Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency) in einer Auflistung wirksamer Insektenschutzmittel aufgeführt. Im Gegensatz zu normalem Eukalyptus enthält Zitroneneukalyptus einen hohen Anteil an Citronellal.

Studien zu natürlichen chemischen Verbindungen, die als Insektenschutzmittel wirksam sind, umfassen gängige Bestandteile aus einer Reihe von ätherischen Ölenwie Limonen, Eukalyptol, Geraniol, Eugenol und Citronellal. Limonen ist Bestandteil der ätherischen Öle von Zitrusfrüchten wie OrangeZitroneund Limette. Eucalyptol ist im Eukalyptus enthalten. Geraniol kommt in Rosenöl, Palmarosa- und Citronellaölvor. Eugenol findet sich hauptsächlich im ätherischen Öl der Gewürznelke. Und Citronellal ist ein Bestandteil der ätherischen Öle von Zitroneneukalyptus und Citronella. Kombinationen von ätherischen Ölen scheinen ein vielversprechender natürlicher Ansatz zu sein, um Insekten fernzuhalten.

Wenn auch nur relevant in Süd- und Mittelamerika, lockt Eukalyptol allerdings einige Arten von Orchideenbienen an, die stechen können. Diese Bienen gelten jedoch als weniger gefährlich als Honigbienen und sind in anderen Gebieten nicht anzutreffen.

Sicherheit

Viele der Studien, in denen die Wirkung von ätherischen Eukalyptusölen untersucht wurde, verwendeten eine reine Form von Eukalyptol, die oral eingenommen wurde. Ätherische Öle enthalten starke, natürliche Chemikalien, und bei manch einem kommerziellen Produkt ist eine Verfälschung nicht ungewöhnlich. Jüngste Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 80 % der im Handel erhältlichen ätherischen Öle auf die eine oder andere Weise verfälscht sein könnten.

Die orale Einnahme von ätherischen Ölen sollte nur auf Empfehlung eines sachkundigen Gesundheitsexperten erfolgen, um ihre Sicherheit und richtige Dosierung zu gewährleisten. Für die medizinische Verwendung von ätherischen Ölen ist zudem eine unabhängige Laboranalyse zur Bestätigung eines reinen Produkts von Bedeutung.

Fazit

Die Forschungen zum ätherischen Eukalyptusöl und seinen Bestandteilen scheinen vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen zu liefern. Darüber hinaus scheint Eukalyptus neben einer antiviralen Wirkung auch antimikrobielle Effekte auf eine Vielzahl von Organismen wie bestimmte Bakterien, Pilze und Parasiten zu besitzen. Vielversprechend sind auch Rezepturen für Insektenschutzmittel, in denen ätherische Öle und insbesondere Zitroneneukalyptus zum Einsatz kommen.

Quellenangaben:

  1. Aldoghaim FS, Flematti GR, Hammer KA. Antimicrobial Activity of Several Cineole-Rich Western Australian Eucalyptus Essential Oils. Microorganisms. 2018;6(4):122. Published 2018 Dec 3. doi:10.3390/microorganisms6040122
  2. Tyagi AK, Malik A. Antimicrobial Potential and Chemical Composition of Eucalyptus globulus Oil in Liquid and Vapour Phase Against Food Spoilage Organisms. Food Chem. 2011;126(1):228-235.
  3. Sudhoff H, Klenke C, Greiner JF, et al. 1,8-Cineol Reduces Mucus-Production in a Novel Human Ex Vivo Model of Late Rhinosinusitis. PLoS One. 2015;10(7):e0133040. Published 2015 Jul 24. doi:10.1371/journal.pone.0133040
  4. Nascimento NR, Refosco RM, Vasconcelos EC, et al. 1,8-Cineole induces relaxation in rat and guinea-pig airway smooth muscle. J Pharm Pharmacol. 2009;61(3):361-366. doi:10.1211/jpp/61.03.0011
  5. Juergens UR. Anti-inflammatory properties of the monoterpene 1.8-cineole: current evidence for co-medication in inflammatory airway diseases. Drug Res (Stuttg). 2014;64(12):638-646. doi:10.1055/s-0034-1372609
  6. Fischer J, Dethlefsen U. Efficacy of cineole in patients suffering from acute bronchitis: a placebo-controlled double-blind trial. Cough. 2013;9(1):25. Published 2013 Nov 21. doi:10.1186/1745-9974-9-25
  7. Tesche S, Metternich F, Sonnemann U, Engelke JC, Dethlefsen U. The value of herbal medicines in the treatment of acute non-purulent rhinosinusitis. Results of a double-blind, randomised, controlled trial. Eur Arch Otorhinolaryngol. 2008;265(11):1355-1359. doi:10.1007/s00405-008-0683-z
  8. Worth H, Schacher C, Dethlefsen U. Concomitant therapy with Cineole (Eucalyptole) reduces exacerbations in COPD: a placebo-controlled double-blind trial. Respir Res. 2009;10(1):69. Published 2009 Jul 22. doi:10.1186/1465-9921-10-69
  9. Koshak A, Wei L, Koshak E, et al. Nigella sativa Supplementation Improves Asthma Control and Biomarkers: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Phytother Res. 2017;31(3):403-409. doi:10.1002/ptr.5761
  10. Gupta I, Gupta V, Parihar A, et al. Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with bronchial asthma: results of a double-blind, placebo-controlled, 6-week clinical study. Eur J Med Res. 1998;3(11):511-514.
  11. Juergens UR, Dethlefsen U, Steinkamp G, Gillissen A, Repges R, Vetter H. Anti-inflammatory activity of 1.8-cineol (eucalyptol) in bronchial asthma: a double-blind placebo-controlled trial. Respir Med. 2003;97(3):250-256. doi:10.1053/rmed.2003.1432
  12. Worth H, Dethlefsen U. Patients with asthma benefit from concomitant therapy with cineole: a placebo-controlled, double-blind trial. J Asthma. 2012;49(8):849-853. doi:10.3109/02770903.2012.717657
  13. Noumi E, Snoussi M, Hajlaoui H, Trabelsi N, Ksouri R, Valentin E, Bakhrouf A.Chemical composition, antioxidant and antifungal potential of Melaleuca alternifolia (tea tree) and Eucalyptus globulus essential oils against oral Candida species. J Med Plant Res. 2011;5(17):4147-4156.
  14. Elaissi A, Rouis Z, Salem NA, et al. Chemical composition of 8 eucalyptus species' essential oils and the evaluation of their antibacterial, antifungal and antiviral activities. BMC Complement Altern Med. 2012;12:81. Published 2012 Jun 28. doi:10.1186/1472-6882-12-81
  15. Iseppi R, Mariani M, Condò C, Sabia C, Messi P. Essential Oils: A Natural Weapon against Antibiotic-Resistant Bacteria Responsible for Nosocomial Infections. Antibiotics (Basel). 2021;10(4):417. Published 2021 Apr 10. doi:10.3390/antibiotics10040417
  16. Tohidpour A, Sattari M, Omidbaigi R, Yadegar A, Nazemi J. Antibacterial effect of essential oils from two medicinal plants against Methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA). Phytomedicine. 2010;17(2):142-145. doi:10.1016/j.phymed.2009.05.007
  17. Merghni A, Noumi E, Hadded O, et al. Assessment of the antibiofilm and antiquorum sensing activities of Eucalyptus globulus essential oil and its main component 1,8-cineole against methicillin-resistant Staphylococcus aureus strains. Microb Pathog. 2018;118:74-80. doi:10.1016/j.micpath.2018.03.006
  18. El Omari K, Hamze M, Alwan S, Osman M, Jama C, Chihib NE. In-vitro evaluation of the antibacterial activity of the essential oils of Micromeria barbata, Eucalyptus globulus and Juniperus excelsa against strains of Mycobacterium tuberculosis (including MDR), Mycobacterium kansasii and Mycobacterium gordonae. J Infect Public Health. 2019;12(5):615-618. doi:10.1016/j.jiph.2019.01.058
  19. Schnitzler P, Schön K, Reichling J. Antiviral activity of Australian tea tree oil and eucalyptus oil against herpes simplex virus in cell culture. Pharmazie. 2001;56(4):343-347.
  20. Panikar S, Shoba G, Arun M, et al. Essential oils as an effective alternative for the treatment of COVID-19: Molecular interaction analysis of protease (Mpro) with pharmacokinetics and toxicological properties. J Infect Public Health. 2021;14(5):601-610. doi:10.1016/j.jiph.2020.12.037
  21. Moazeni M, Hosseini SV, Al-Qanbar MH, Alavi AM, Khazraei H. In vitro evaluation of the protoscolicidal effect of Eucalyptus globulus essential oil on protoscolices of hydatid cyst compared with hypertonic saline, povidone iodine and silver nitrate. J Visc Surg. 2019;156(4):291-295. doi:10.1016/j.jviscsurg.2019.01.002
  22. Soonwera M, Wongnet O, Sittichok S. Ovicidal effect of essential oils from Zingiberaceae plants and Eucalytus globulus on eggs of head lice, Pediculus humanus capitis De Geer. Phytomedicine. 2018;47:93-104. doi:10.1016/j.phymed.2018.04.050
  23. CDC. Avoid Bug Bites. Centers for Disease Control and Prevention. Update May 6, 2021. Accessed August 30, 2021. https://wwwnc.cdc.gov/travel/page/avoid-bug-bites#repellent
  24. da Silva MRM, Ricci-Júnior E. An approach to natural insect repellent formulations: from basic research to technological development. Acta Trop. 2020;212:105419. doi:10.1016/j.actatropica.2020.105419
  25. Satyal P, Setzer WN. Adulteration Analysis in Essential Oils. In: Malik S (eds) Essential Oil Research. Springer, Cham. 2009:261-273. https://doi.org/10.1007/978-3-030-16546-8_9
  26. Schiestl FP, Roubik DW. Odor compound detection in male euglossine bees. J Chem Ecol. 2003;29(1):253-257. doi:10.1023/a:1021932131526