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Wellness

Stress Management - Tipps

26 April 2017

Lerne mehr über verschiedene, gesundheitliche Ansätze, mit denen du den Stresspegel deines Körpers regulieren kannst.

 Stress ist ein Zustand verstärkter mentaler oder emotionaler Belastung und Anspannung. Da Stress unvermeidlich zu unserem Alltag gehört, ist ein gutes Stressmanagement für unsere Gesundheit von großer Bedeutung. Von der Eile, endlich aus dem Haus zu kommen und der Fahrt durch den dichten Verkehr, über die täglichen Ärgernisse eines verstopften Abflusses oder einer kaputten Spülmaschine - unzählige Situationen lösen in uns Stress aus.

Wenn du in deinem Leben mit zu viel Stress zu kämpfen hast, ist dies keine tragbare Situation; sie kann sogar zu physischen Symptomen führen. Ein Übermaß an Stress belastet dein Immunsystem, wirkt sich negativ auf deinen Stoffwechsel aus und kann sogar die Art und Weise verändern, wie dein Gehirn Informationen verarbeitet. Glücklicherweise gibt es viele gesunde und positive Wege, Stress zu regulieren, damit er keine gesundheitsschädlichen Ausmaße annehmen muss.

Die entspannende Wirkung von Tee

Viele Teesorten bieten stressregulierende und entspannende Eigenschaften. Kamillentee wird aus den getrockneten Blüten und Blättern der Kamille gewonnen. Diesem Tee wird zugesprochen, dass er Ängste abbaut und Schlafstörungen lindert. Kamille hilft außerdem bei Magenbeschwerden, einem typischen Symptom von zu viel Stress. Da der Kamillentee kein Koffein enthält, kannst du ca. 30 Minuten vor dem zu Bett gehen eine Tasse zu dir nehmen und anschließend eine erholsame Nacht genießen.

Ein weiterer großartiger Tee ist der Pfefferminztee. Dieser Tee hat die Vorteile, dass er für eine gute Verdauung sorgt und die körperliche Entspannung unterstützt. Auch Pfefferminztee ist frei von Koffein und daher eine gute Wahl vor dem Schlafen gehen. Der aktive Inhaltsstoff von Pfefferminztee, Menthol, hilft Entzündungen und Schmerzen zu lindern. Da Stresshormone, wie beispielsweise Cortisol, Schmerzen und Entzündungen verstärken, kann der Tee diese Stresseffekte reduzieren. 

Auch die Zubereitung von Tee wirkt entspannend. Wähle ein hübsches Teeservice, um dich zu verwöhnen. Reichere den Tee mit ein paar Tropfen Zitronensaft an und stärke dein Immunsystem mit Vitamin C. Auch ein wenig roher Bio-Honig hat seine gesundheitlichen Vorteile und schenkt dem Tee eine leckere Süße.

Essentielle Öle zum Stressabbau

Essentielle Öle können dir bei der Stressregulierung behilflich sein. Versuche es zum Beispiel mit essentiellen Ölen aus Rosen und Geranien. Diese Öle helfen Stress zu reduzieren und wirken stimmungsaufheiternd. Du könntest es auch mit essentiellem Zitronenöl probieren. Der belebende Duft erheitert dein Gemüt, während das Vitamin C durch die Haut in deinen Organismus eindringt und dein Immunsystem stärkt. Essentielles Ylang-ylang-Öl hilft Gifte und negative Energien freizusetzen, die sich durch konstante Stressbelastung angesammelt haben.

Es gibt viele verschiedene Anwendungsarten für essentielle Öle. Du könntest einen Tropfen vom essentiellen Öl auf eine Unze deines Shampoos oder Conditioners mischen. Essentielle Öle kannst du außerdem auf deine Pulspunkte, beispielsweise auf die Innenseite deiner Handgelenke tupfen. Aktiviert werden die Öle dort durch deine Körperwärme. Für eine weitere Anwendungsart brauchst du ein kleines Glasfläschchen mit Korken. Das Fläschchen sollte außerdem über einen Verschluss verfügen, an dem man es an einer Kette um den Hals hängen kann. Das Öl wird über den Korken verströmt und ermöglicht dir so den ganzen Tag den Vorteil der Stressreduktion.

Entspanne dich mit einem Bad

Ein langes Bad hilft dir, Stress zu vermindern und deinen Körper zu entspannen. Teste selbst den entspannenden Effekt eines Schaumbads. Ein Schaumbad im warmen Wasser kann deine Muskeln, Bänder und Sehnen entspannen, vor allem wenn du dazu neigst, dich unter Stress zu verspannen. Auch ein Bad in Mineral- oder Bittersalz wirkt stressreduzierend. Diese Salze entziehen deinem Körper schädliche Giftstoffe. Sie haben außerdem eine heilende Wirkung für deine Haut. In das Badewasser kannst du natürlich zusätzlich ein paar Tropfen von deinem favorisierten essentiellen Öl geben.

Stressreduzierende Lebensmittel

Es gibt viele stressreduzierende Lebensmittel, die du testen kannst. Ein Stück dunkle Schokolade liefert deinem Gehirn Endorphine und enthält außerdem Antioxidantien, die innere Stresseffekte bekämpfen. Achte jedoch darauf, nur ein klein wenig Schokolade zu essen. Da sie Koffein enthält, solltest du sie in den letzten vier Stunden vor dem Schlafen gehen vermeiden.

Ein anderes Superfood zum Ausprobieren ist die Pistazie. Pistazien enthalten komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Proteine und gesunde Fette. Das alles steckt in einer kleinen Packung. Die Pistazie versorgt dich außerdem mit Nährstoffen wie Vitamin B-6, Riboflavin, Kalium, Lutein, Phosphor und Folsäure. Diese Nüsse unterstützen dich bei der Gewichtsregulierung, senken den Cholesterinspiegel und regenerieren die Haut. Sie sind außerdem voller Antioxidantien und helfen den Einfluss von Stress auf dein Immunsystem einzudämmen.

Samenkörner sind in stressigen Zeiten ebenso eine gute Wahl. Greife hier zu Chia, Sesam oder Kürbiskernen. Diese minimal weiterverarbeiteten Lebensmittel bieten essentielle Nährstoffe wie Mangan und Kupfer, enthalten Unmengen von Ballaststoffen und sorgen schon in geringen Mengen für ein Völlegefühl.

Zusätzlich zum Einsatz dieser Superfoods könntest du deine gesamte Ernährung etwas optimieren. Ist dein Körper gesund, so kann er Stress besser kompensieren. Konzentriere dich auf komplexe Kohlenhydrate wie Vollkorn, magere Proteine und gesunde Fette. Dein Körper sollte jederzeit über ausreichend Flüssigkeit, vor allem Wasser, verfügen. Reduziere Koffein und den Zucker in deinen Getränken. Vermeide die Selbstmedikation mit Essen, Alkohol oder anderen Suchtmitteln. Diese werden deinen Stresspegel letztendlich nur verschlechtern.

Sport als Stressmanagement

Sport ist bei der Stressregulierung sehr hilfreich. Beim Sport setzt dein Körper ganz natürlich Endorphine frei. Diese Endorphine beeinflussen deine Stimmung und lösen negative Emotionen. Der Effekt der Endorphine kann nach einem Workout mehrere Stunden lang anhalten. Um die positiven, stressreduzierenden Effekte eines Workouts genießen zu können, musst du kein Sportler sein.

Denke doch einmal über einen 30 bis 60-minütigen Spaziergang an der frischen Luft nach. Suche dir einen schönen Park und genieße die Natur. Bei schlechtem Wetter kann dein Spaziergang auch im Einkaufszentrum stattfinden. Beim Besuch im Fitnessstudio kannst du von den Geräten profitieren und dich körperlich herausfordern. Die Kombination aus Ausdauersport und Krafttraining hilft dir Muskeln aufzubauen und verbessert deinen Stoffwechsel.

 Nach einem besonders stressigen Tag ist es ein wirklich befriedigendes Gefühl, die negative Energie beim Bank- oder Beindrücken loszuwerden. Hast du schwache Gelenke, dann bleibe bei Sportarten mit geringerem Widerstand wie Schwimmen oder Yoga. Langweilt dich deine aktuelle Sportroutine, dann versuche mal etwas Neues. Klettern, auch in der Halle, beansprucht deinen ganzen Körper und bietet dir eine neue Herausforderung. Motivierende Musik bringt deinen Körper schnell und scheinbar mühelos in Bewegung.

Konzentrierte Meditation

Viele Menschen können ihren Stress durch Meditation oder kontrolliertes Atmen lösen. Die Meditation ist eine besonders effektive Möglichkeit, deinen Geist zu befreien und dich von negativen Gedankenmustern zu lösen, während du dich auf das Hier und Jetzt konzentrierst. Wenn du noch nie meditiert hast, kannst du dir mit einer Videoanleitung behelfen oder du suchst dir einen erfahrenen Lehrer. Viele Yogalehrer unterrichten auch die Meditation.

Kontrolliertes Atmen kann dir ebenfalls helfen. Die verschiedenen Techniken kannst du zu jeder Zeit an jedem Ort anwenden. Selbst wenn du an einem besonders stressigen Tag nur 30 Sekunden Zeit hast, dich zu beruhigen. Nimm einfach 10 tiefe Atemzüge und halte die Luft vor dem Ausatmen ein paar Sekunden an. Niemand muss mitbekommen, dass du gerade gegen deinen Stresspegel ankämpfst, während du am Schreibtisch oder hinter dem Steuer sitzt.

Stress abbauen durch Hobbies 

Eine Form des Stressmanagements ist die Beschäftigung mit kreativen Projekten oder Hobbies. Verschiedene Kunstformen bieten dir die Möglichkeit, Stress zu lösen. Die Arbeit mit Ton in einem Töpferkurs ist beispielsweise ein idealer Weg, Spannungen abzubauen. Während du den Ton knetest, um alle Luftbläschen zu entfernen, kannst du angestauten Ärger durch den starken Druck deiner Hände loswerden. Die sich wiederholende Bewegung den Ton zu rollen, wird dich entspannen. Der Akt des Formens wiederum lenkt deine volle Aufmerksamkeit auf eine Aktivität außerhalb deines Körpers. Auch das abschließende Glasieren deines Töpferwerks ist ein beruhigender Prozess.

Die sich wiederholenden Bewegungsabläufe beim Nähen, Stricken, Häkeln oder Ausmalen sind ebenso ideal geeignet für den Stressabbau. Weitere stressreduzierende Hobbies sind Malen, Gärtnern, Weben, Spinnen, Puzzeln oder Rätsel raten. Es gibt sogar Menschen, die in produktiven Aktivitäten wie Putzen und Kochen ihre Entspannung finden.

Streichle dir den Weg zur Entspannung

Versuche, Zeit mit Tieren zu verbringen. Das simple, sich wiederholende Streicheln oder Bürsten einer Katze oder eines Hundes senkt nachweislich den Blutdruck und entspannt deinen Körper und dein Gehirn. In den meisten Fällen stellen sich die Tiere nur allzu gerne zur Verfügung. Eine schnurrende Katze wirkt super entspannend und die körperliche Wärme des Tieres lockert deinen überarbeiteten Körper.

Wenn du selbst kein Haustier hast, könntest du ehrenamtlich im Tierheim deiner Stadt aushelfen. Einen Hund auszuführen oder eine Katze zu bürsten hilft dir und dem Tier gleichermaßen. Stress reduziert sich aber auch beim Reiten sowie beim Beobachten von Vögeln oder Fischen.

Vermeide stressige Situationen (Wenn möglich)

Wenn möglich kannst du bewusster versuchen, stressige Situationen zu meiden. Beeinträchtigt das Thema Politik den Frieden bei Familienfesten, dann kümmere dich darum, dieses zum Tabuthema zu machen. Fühlst du dich mit Aufgaben, wie beispielsweise Reparaturen am Haus überfordert, versuche solche Verantwortlichkeiten zu delegieren.

Hat dich ein Kollege scheinbar zum Feind erkoren oder kommt ihm nie etwas Positives über die Lippen, dann meide diese Person so gut es geht. Halte dich außerdem von der Tratschrunde in der Kaffeküche und dem täglichen Beschwerdetreff fern. Solche Verhaltensweisen können dich verärgern, selbst wenn du am Gespräch gar nicht teilnimmst. Dabei zuzuhören spannt deinen Körper automatisch an und gibt dir ein Gefühl des Unwohlseins.

Ausreichend schlafen

Es ist sehr wichtig, jede Nacht ausreichend zu schlafen. Während du schläfst, heilt dein Körper sich selbst. Im Schlaf entwickelt dein Gehirn seine Erinnerungen und dein Immunsystem kämpft gegen die aufgenommenen Keime an.

Mache es dir zum Vorsatz, jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Verwandle dein Schlafzimmer in eine Ruheoase. Fernseher und Laptop haben in diesem Raum nichts zu suchen. Räume dein mögliches Durcheinander auf. Hänge die Klamotten abends in den Schrank. Verwende abdunkelnde Vorhänge oder Rollläden und stelle am Thermostat eine angenehme Temperatur ein. Dein Bett sollte ausschließlich ein Ort des Schlafes und der Intimität sein; nutze es keinesfalls für stressreiche Aktivitäten wie dem Arbeiten am Laptop oder zur Rechnungsbegleichung.

Zusammenfassend…

Jeder erlebt in seinem Alltag Stress auf irgendeine Art und Weise. Schon ein wenig Stress kann dich jedoch dazu motivieren, gesunde Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Sobald du dein Stresslevel als zu hoch empfindest, kannst du eine oder mehrere der vorgenannten Strategien zur Stressreduktion anwenden. Diese Möglichkeiten Stress zu regulieren, werden dir zu guter Gesundheit und echtem Wohlbefinden verhelfen. 

Brauchst du zusätzliche Unterstützung bei der Stressbewältigung, klicke hier und besuche unsere Seite zur Stress- und Stimmungsregulierung. 

Referenz: 

Robinson, L.; Stress Management: Einfache Tipps um Stress zu bekämpfen und wieder Kontrolle über sein Leben zu erhalten; Help Guide Webseite; Aufgerufen am 16/03/2017.

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