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Gesundheitszustände

Natürliche Abhilfe bei PMS

26 April 2017

Sie denken, dass PMS zum „Frau-sein“ dazu gehört? Das muss nicht sein! Sie können sich besser fühlen – zum Beispiel weniger verstimmt, aufgebläht und müde – wenn Sie einige ausgewählte Nährstoffe ausprobieren.

 Das Prämenstruelle Syndrom (PMS)—ein wiederkehrender Zustand, der  7 – 14 Tage vor der Menstruation auftritt – betrifft 30 – 40 Prozent aller Frauen, wobei Frauen zwischen 30 und Mitte 40 am häufigsten betroffen sind. In den meisten Fällen sind die Symptome relativ schwach, aber sie können auch sehr stark auftreten.

 Was löst PMS aus? 

Wissenschaftler sind heute der Meinung, dass PMS das Ergebnis von chemischen Veränderungen im Gehirn ist, wodurch die Sensibilität des Gehirns auf Hormone beeinflusst wird – am bedeutendsten können niedrige Werte des Neurotransmitters Serotonin sein. Es überrascht daher nicht, dass sich die herkömmliche Medizin bei der Behandlung von PMS auf Antidepressiva konzentriert, insbesondere auf selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, wie Prozac und Zoloft – mit ihren beträchtlichen Nebenwirkungen. Glücklicherweise gibt es viele natürliche Wirkstoffe, die Linderung bei PMS-Symptomen bieten.

 Nahrungsergänzungsmittel für PMS

Herkömmliche Konventionelle Medikamente A Second Opinion:

Behandlung von PMS Dr. Murray’s Beste Natürliche Therapien:

Anti-Baby-Pille

Vitamin B6 und Magnesium

Antidepressiva

5-HTP
Mönchspfefferbeere/Vitex

Vitamin B6 hat sich bei der Linderung von PMS-Symptomen in über einem Dutzend doppelblinder klinischer Tests als wirkungsvoll erwiesen. Seine Wirkung kann möglicherweise auf die verstärkte Ansammlung von Magnesium in den Zellen zurück zu führen sein – Magnesiummangel wird als Ursache mit PMS in Verbindung gebracht.

Untersuchungen haben ergeben, dass bei PMS-Patienten, die Ergänzungsmittel mit einer hohen Magnesium- und Vitamin-B6-Dosierung erhalten, die Symptome deutlich seltener auftreten. Die empfohlene tägliche Dosis von Vitamin B6 liegt bei 25 – 50 mg und für Magnesium bei 300 – 450 mg.

 5-HTP ist das „Zwischenprodukt“ von Tryptophan und Serotonin. Es hilft bei der Steigerung der Serotoninwerte eher als Tryptophan und hat sich bei der Verbesserung des Gemütszustandes und der Verringerung von Heißhunger auf Süßigkeiten als wirksamer erwiesen. Die herkömmliche empfohlene Dosis ist 50 – 100 mg, dreimal täglich vor den Mahlzeiten.

 Die Vorzüge des Beerenextraktes des Mönchspfeffers bei PMS werden mit seiner Wirkung auf den Hypothalamus und die Hypophysenfunktion in Verbindung gebracht. Als Ergebnis kann dieses Kraut (auch Mönchspfefferbeere oder Vitex genannt) die Ausschüttung verschiedener Hormone normalisieren.

 Eine doppelblinde Studie verglich die tägliche Dosis von Vitex (20 mg Tablette) mit der Einnahme von Placebos bei 170 Frauen. Die Frauen wurden über drei aufeinanderfolgende Menstruationszyklen hinweg gebeten, die Veränderungen ihrer PMS-Symptome zu bewerten. Die Frauen, die Vitex einnahmen, berichteten von einer 52-prozentigen Verringerung der Symptome, während es bei der Placebo-Gruppe lediglich 24% waren. Die empfohlene Dosis der Mönchspfefferbeere (enthält oft standardmäßig 0,5% Agnuside) liegt bei 175 – 225 mg täglich in Tabletten- oder Kapselform, oder 2 – 4 ml (1/2–1 Teelöffel) täglich bei Flüssigextrakten.

 Liegt es an Ihrer Ernährung? Frauen, die an PMS leiden, ernähren sich für gewöhnlich noch schlechter als die oft schlecht gemachte amerikanische Ernährung. Im Vergleich zu Frauen ohne Symptome essen Frauen, die an PMS leiden typischerweise:

  • 62% mehr raffinierte Kohlenhydrate
  • 275% mehr raffinierten Zucker
  • 79% mehr Milchprodukte
  • 78% mehr Natrium
  • 53% weniger Eisen*
  • 77% weniger Mangan*
  • 52% weniger Zink* 

* Zu eisenhaltigen Nahrungsmitteln gehören Sojabohnen, Spinat, Linsen, Sesamkerne, und Oliven; Senfkraut, Sareptasenf, Grünkohl, Mangold, Romana Salat, Himbeeren, Ananas, Knoblauch und Auberginen gehören zu den Mangan-haltigen Nahrungsmitteln und hervorragende Nahrungsquellen für Zink sind Rindfleisch, Lamm, Jakobsmuscheln, Sesamkerne, Kürbiskerne, Haferflocken, Joghurt und Truthahn.

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