Von Dr. Michael Murray, Arzt für Naturheilkunde

Bienen sind erstaunliche Wesen, die für das Leben auf der Erde höchst wichtig sind, da sie eine wesentliche Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen spielen. Albert Einstein wird oft mit den Worten zitiert: „Würde die Biene von der Erdoberfläche verschwinden, hätte der Mensch nicht mehr als vier Jahre zu leben.“ Vor einigen Jahren wurde in Nordamerika ein Rückgang der Bienenzahlen festgestellt. Dieses Phänomen wird als Colony Collapse Disorder (Völkerkollaps) bezeichnet. Es gibt viele Faktoren, die als Ursache für dieses Bienensterben vermutet werden, beispielsweise Pestizide, Krankheitserreger und Imkereipraktiken, jedoch wurde kein einzelner Faktor mit ausreichender Konsistenz gefunden, der als einzige Ursache infrage kommen könnte.

Außer ihrem wertvollen Beitrag zur Bestäubung bescheren uns Bienen auch einige wundersame Nährstoffe. Dazu zählen nicht nur wohlschmeckende verschiedenartige süße Honigsorten, sondern auch Bienenpollen, Propolis und Gelée royale mit ihren enormen gesundheitlichen Nutzen. In der Vergangenheit waren diese Bienenprodukte in der Naturstoffindustrie hoch geschätzt. Leider scheinen die Einzelhändler heutzutage vergessen zu haben, welchen wertvollen Beitrag diese Lebensmittel für die Gesundheitspflege leisten können. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung dieser Produkte:

  • Bienenpollen stammen aus der männlichen Keimzelle von Blütenpflanzen. Während die Honigbiene von Blume zu Blume fliegt, befruchtet sie die weiblichen Keimzellen der Pflanzen. Honigbienen ermöglichen die Vermehrung von mehr als 80 % der weltweiten Getreide-, Obst-, Gemüse- und Hülsenfruchtsorten. Der Pollen wird gesammelt und in den Bienenstock gebracht, wo die Bienen diesem Enzyme und Nektar hinzufügen. Beachtenswert ist, dass eine einzelne Biene zur Herstellung eines Teelöffels Bienenpollen einen Monat lang acht Stunden am Tag arbeiten muss.
  • Propolis ist die harzige Substanz, die Bienen aus den Blattknospen und Rinden von Bäumen, insbesondere Pappeln und Nadelbäumen, sammeln. Die Bienen verwenden die Propolis zusammen mit Bienenwachs, um den Bienenstock zu bauen. Propolis besitzt antimikrobielle Eigenschaften, die dazu beitragen, Viren, Bakterien und andere Organismen vom Bienenstock fernzuhalten.
  • Gelée royale ist eine dicke, milchige Substanz, die von Arbeiterbienen hergestellt wird, um die Bienenkönigin zu füttern. Zur Herstellung von Gelée royale mischen Arbeiterbienen Honig und Bienenpollen in den Drüsen ihrer Kehlen mit Enzymen. Aufgrund der überlegenen Größe, Stärke, Ausdauer und Langlebigkeit der Bienenkönigin im Vergleich zu anderen Bienen wird Gelée royale als nützliche Nahrungsergänzung betrachtet.

Geschichte und Volksgebrauch

Die Verwendung von Bienenprodukten für medizinische Zwecke ist so alt wie die Bienenzucht selbst. In vielen über 2000 Jahre alten chinesischen Schriften sind zahlreiche Erwähnungen von Bienenprodukten enthalten. Auch Hippokrates hat sie in seinen Schriften erwähnt. In der Römerzeit war Honig derart hoch angesehen, dass er oftmals anstelle von Gold zur Zahlung von Steuern verwendet wurde.

Von allen Bienenprodukten war Propolis das meistgeschätzte Heilmittel. Zum Beispiel sind auf Vasen aus dem alten Ägypten Bienen bei der Propolisherstellung abgebildet. In der damaligen Zeit waren Abbildungen von Bienen oftmals mit dem Königstitel verbundene Symbole. Außerdem kommen Bienen als Motive in Ornamenten vor, die als Belohnung für Tapferkeit präsentiert wurden. Die alten Ägypter betrachteten Bienen und ihre Propolis als Quelle ewiger Gesundheit und eines ewigen Lebens.

Ernährungsphysiologische Vorzüge

Bienenpollen werden oft als „das perfekteste Nahrungsmittel der Natur“ bezeichnet. Sie sind besonders proteinreich (Gehalt von ca. 35 bis 40 % Gesamtprotein) und stellen ein vollständiges Protein dar. Dies bedeutet, dass sie alle acht essenziellen Aminosäuren enthalten. Tatsächlich haben Bienenpollen einen höheren Proteingehalt als jede tierische Quelle, und etwa die Hälfte seines Proteins liegt in Form von freien Aminosäuren vor, die bereit sind, direkt vom Körper verwendet zu werden. Bienenpollen enthalten überdies signifikante Mengen an B-Vitaminen, Vitamin C, Carotinen, Mineralien, DNA, RNA, zahlreichen Flavonoidmolekülen und Pflanzenhormonen.

Propolis und Gelée royale haben ähnliche ernährungsphysiologische Eigenschaften wie Pollen, jedoch einen erheblich höheren Gehalt an verschiedenen biologisch aktiven Verbindungen wie Polyphenolen.1,2 Gelée royale enthält ungefähr 12 % Protein, 5 % bis 6 % Lipide und 12 % bis 15 % Kohlenhydrate.

Wissenschaftliche Forschung

Die gesundheitlichen Vorzüge von Bienenprodukten werden zwar vielfach angepriesen, jedoch in klinischen Studien am Menschen nur unzureichend untersucht. Die Verwendungsgebiete von Pollen, Propolis und Gelée royale zur Förderung der Gesundheit überlappen sich teilweise.

Beliebte Verwendungen von Bienenprodukten zur Gesundheitsförderung:

Bienenpollen

  • Allergien
  • Antioxidative Unterstützung
  • Energiesteigerung
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Unterstützung während Chemo- und Strahlentherapie

Propolis

  • Erkältung
  • Magen-Darm-Infektionen
  • Immunsteigerung
  • Linderung von Hautentzündungen
  • Infektionen der oberen Atemwege
  • Vaginitis (Scheidenentzündung)

Gelée royale


  • Anti-Aging-Wirkung
  • Energiesteigerung sowie Verbesserung körperlicher und geistiger Funktionen
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Erhöhter Cholesterinspiegel

Bienenpollen

Bisher wurde die Wirkung von Bienenpollen kaum wissenschaftlich untersucht. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass es keine Aussicht auf hohe finanzielle Gewinne gibt, die diese Investitionen rechtfertigen würden. Die wenigen dazu durchgeführten Studien sind jedoch beeindruckend. Zum Beispiel hat man in Tierstudien gezeigt, dass Pollen das Wachstum sowie die Entwicklung fördern, die Samenqualität verbessern, den Fruchtbarkeitsprozentsatz erhöhen, Schutz vor freien Radikalen und oxidativen Schäden bieten und vor den Auswirkungen schädlicher Strahlung sowie toxischer Exposition gegenüber chemischen Lösungsmitteln schützen können.3-5

In einer Humanstudie wurde in Doppelblindstudien überdies belegt, dass Pollenextrakt das Potenzial besitzt, eine signifikante Verbesserung der Wechseljahrsbeschwerden (Kopfschmerzen, Harninkontinenz, Scheidentrockenheit, abnehmende Vitalität) zu bewirken.6 Die Verbesserungen wurden erzielt, obwohl der Pollenextrakt keine östrogene Wirkung hat. Dies ist insbesondere für Frauen interessant, die keine Östrogene einnehmen können.7

Propolis

Hauptsächlich wurde Propolis zur Verbesserung des Immunsystems sowie zur Linderung von Infektionen verwendet. Diese Substanz besitzt eine inhärente antimikrobielle Aktivität, die den Bienenstock vor Viren, Bakterien und anderen Organismen schützen soll. In experimentellen Studien hat Propolis eine beträchtliche antimikrobielle Wirkung gezeigt.8-10 Vorläufigen Studien am Menschen zufolge könnte Propolis auch das Immunsystem anregen.11,12 Andere experimentelle Studien haben überdies nachgewiesen, dass Propolis wahrscheinlich einige antioxidative, leberschützende, entzündungshemmende und krebsbekämpfende Eigenschaften aufweist.13-17

Weiterhin ist der Einsatz von Propolis zum Schutz vor bzw. zur Verkürzung der Dauer von Erkältungen sehr weit verbreitet. Eine vorläufige Studie am Menschen ergab, dass Propolis-Extrakt das Risiko von Infektionen der oberen Atemwege bei Kindern verringern könnte.11 In einer Doppelblindstudie mit 50 Patienten, die unter einer Erkältung litten, wurde die Gruppe, die Propolis-Extrakt einnahm, viel schneller beschwerdefrei als die Placebo-Gruppe.18 

Eine der beliebtesten Abgabemethoden für Propolis ist das Mundspray. Im Rahmen einer Doppelblindstudie untersuchten Wissenschaftler die Auswirkungen eines Propolis-Extrakts, der in Form eines Mundsprays verabreicht wurde. Studienteilnehmer waren 122 gesunde Erwachsene mit leichten Erkältungssymptomen.19 Die Dosierung von zwei bis vier Sprühstößen dreimal täglich führte zu einer Besserung der Symptome, die sich in der Propolis-Gruppe zwei Tage früher bemerkbar machten (drei Tage gegenüber fünf Tagen in der Kontrollgruppe). In keiner der Gruppen traten Nebenwirkungen auf.

Die antimikrobiellen Eigenschaften von Propolis könnten vorläufigen Studien zufolge auch zum Schutz vor parasitären Infektionen im Magen-Darm-Trakt sowie vaginalen Hefepilzinfektionen beitragen.20-21

Gelée royale

Der Verzehr von Gelée royale, das seit Langem als Anti-Aging- und stärkendes Mittel eingesetzt wird, soll Studien zufolge in der Lage sein, die Lebensdauer von Bienen sowie einer Vielzahl anderer Arten, einschließlich Mäusen, zu verlängern. In experimentellen Studien wurden diverse Anti-Aging-Wirkungen beobachtet. So zeigte Gelée royale im Tierversuch beispielsweise besondere hautverjüngende Wirkungen. In einigen Fällen soll sich der Kollagengehalt der Haut erhöht haben, wodurch angeblich eine Verbesserung der Elastizität und Festigkeit der Haut erzielt wurde. In Studien an Mäusen wurde beobachtet, dass die Langzeitverabreichung von Gelée royale sowohl das Gedächtnis als auch die körperliche Leistungsfähigkeit der behandelten Tiere verbessern konnte. Weiterhin sollen auch eine Erhöhung der Muskelstammzellenanzahl sowie eine Verhinderung von altersbedingten Muskelverlusten beobachtet worden sein.22,23 

In einer Humanstudie zur Messung des Einflusses von Gelée royale auf die Verbesserung der Muskelkraft bei älteren Bewohnern von Pflegeheimen erhielten 194 Probanden ein Jahr lang entweder ein Placebo oder 1,2 g bzw. 4,8 g Gelée royale pro Tag. Der primär untersuchte Parameter war die Handgriffstärke. Zwar war es im Rahmen dieser Studie nicht möglich, eine Kraftsteigerung im Zusammenhang mit der Einnahme von Gelée royale nachzuweisen, jedoch wurde gezeigt, dass sie das Fortschreiten des Rückgangs der Muskelkraft bei älteren Menschen verlangsamen kann.24

Hinsichtlich der Erforschung einer klinischen Anwendung von Gelée royale konzentriert man sich vorwiegend auf Frauen während und nach den Wechseljahren.2,22,23 Eine derartige Anwendung wurde kürzlich in einer doppelblinden klinischen Studie bewertet.25 An der Studie nahmen 200 Frauen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren teil, die ihre Wechseljahre bereits hinter sich hatten. Jede Teilnehmerin erhielt acht Wochen lang täglich entweder eine Kapsel mit 1.000 mg Gelée royale oder ein Placebo. Das Gesamtausmaß der Wechseljahrsbeschwerden war in der Gruppe, die Gelée royale erhielt, signifikant reduziert. In der Placebo-Gruppe dagegen nicht. In die Bewertungsskala wurden 11 Wechseljahrsbeschwerden aufgenommen, darunter depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Herzklopfen, Hitzewallungen, Angstzustände, sexuelle Probleme, Schlafstörungen, Blasenprobleme, Muskelstörungen sowie Scheidentrockenheit.

Außer den Besserungen während der Wechseljahre hat Gelée royale auch bei Frauen, die unter dem prämenstruellem Syndrom (PMS) litten, signifikante positive Wirkungen gezeigt. In einer Doppelblindstudie an 110 Medizinstudentinnen mit PMS zeigten diejenigen, die während zweier aufeinanderfolgender Menstruationszyklen täglich eine Kapsel mit 1.000 mg Gelée royale einnahmen, einen Rückgang des PMS-Symptom-Gesamtergebnisses von 23,17 auf 11,42. Das Ergebnis der Placebo-Gruppe änderte sich lediglich von 21,48 zu 20,27. Zu den Symptomen, die sich gebessert hatten, zählten Müdigkeit, Reizbarkeit, Verspannungen, Brustspannen und Blähungen.2,26

Ein weiterer Interessensbereich für Wissenschaftler ist die cholesterinsenkende Wirkung von Gelée royale. Bis April 2021 wurden elf Humanstudien veröffentlicht, von denen acht doppelblind waren.2,27 Von den acht Doppelblindstudien verwendeten vier ein orales Präparat, in den anderen vier Studien wurde ein injizierbares Mittel eingesetzt. Eine detaillierte Analyse der Doppelblindstudien hat ergeben, dass orale Gelée-royale-Präparate trotz Mängeln im Studiendesign und mangelnder Standardisierung der verwendeten kommerziellen Mittel den Gesamtcholesterinspiegel bei Patienten mit mäßigen bis schweren Erhöhungen des Blutcholesterinspiegels um etwa 14 % senken konnten (Anfangswerte im Bereich von 210 bis 325 mg/dl). Noch bessere Ergebnisse sind zu erwarten, wenn hochwertigere Gelée-royale-Produkte verwendet werden.

Dosierungsempfehlungen

  • Bienenpollen: normalerweise 1 bis 3 Esslöffel täglich
  • Propolis: 100 bis 500 mg dreimal täglich
  • Gelée royale: 250 bis 500 mg ein- bis zweimal täglich

Nebenwirkungen

Zu den häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Bienenprodukten zählen allergische Reaktionen, ansonsten sind keine signifikanten Nebenwirkungen bekannt. Wer eine Allergie gegen Nadel- und Pappelbäume hat, darf keine Propolis verzehren, da sie zu schwerwiegenderen allergischen Reaktionen führen kann.28 Es sind keine Wechselwirkungen mit pharmazeutischen Medikamenten bekannt.

Quellenangaben:

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