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5 natürliche Kaffeealternativen für einen schnellen Energiekick

Lieben Sie den Energiekick einer heißen Tasse Kaffee, aber würden gut und gerne auf die Müdigkeit verzichten, die sich einschleicht, wenn die Kaffeewirkung abzuklingen beginnt? Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf Kaffeealternativen vor, die Sie gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen den ganzen Tag hindurch mit Energie versorgen und zudem einige Vorteile für Ihre Gesundheit mit sich bringen.

Gefahren einer Koffein- und Antioxidantienüberdosierung

Forscher haben herausgefunden, dass zu viel Koffein den Spiegel des Stresshormons Cortisol anheben kann, was negative Folgen für den Körper nach ziehen könnte. Durch Studien wurde auch bekannt, dass Koffein die Nebennieren anregt und ca. vier bis sechs Stunden im Nervensystem verbleibt, wodurch der natürliche Schlafrhythmus gestört wird. Man fand heraus, dass Koffein sich negativ auf die Fähigkeit der Nieren auswirkt, Magnesium, Kalzium, Zink sowie weitere lebenswichtigen Mineralstoffe zu speichern. Kaffee enthält zahlreiche Antioxidantien, doch was geschieht eigentlich, wenn es im Körper zu einem Überschuss davon kommt, mit dem er nicht zurechtkommt?

In einer wissenschaftlichen Studie mit gesunden Männern und Frauen, die in etwa 54 Jahre alt waren, wurde den Probanden entweder eine hohe Dosis Antioxidantien oder ein Placebo verabreicht. Im Rahmen dieser Studie mussten alle Teilnehmer ein elfwöchiges Ausdauerprogramm absolvieren. Die Forscher, die das Experiment durchführten, wollten sowohl vor als auch nach der Studie jeweils drei Aspekte untersuchen: die Leistung bei einem Shuttle-Run-Test über 20 Meter, die Menge an mitochondrialen Proteinen sowie die maximale Sauerstoffaufnahme. Zum Ende der Studie wurde bei den Teilnehmern die maximale Sauerstoffaufnahme verzeichnet und bei den Ergebnissen der Leistung beim Shuttle-Run über 20 Meter zeigte sich ein gleiches Maß an Verbesserung.

Einen Unterschied gab es bei der Menge der mitochondrialen Proteine der Teilnehmer: Während sie bei der Placebo-Gruppe steigen konnte, war dies bei der Gruppe, die die Antioxidantien einnahm, nicht möglich. Diese Probanden konnten sogar keine mitochondrialen Proteine mehr herstellen. Dies zeigte, dass hohe Dosierungen an Antioxidantien den Körper daran behindern können, sein volles Potenzial auszuschöpfen.

Natürliche Möglichkeiten, um Kaffee zu ersetzen

Koffein senkt bekanntermaßen die Insulinsensitivität und erschwert es den Zellen, auf den Blutzuckerspiegel zu reagieren. Medizinforscher haben herausgefunden, dass ein hoher Blutzuckerspiegel zu einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko und einer Schädigung der Arterien, die mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang steht, führen kann. Ein weiterer Indikator für Herzerkrankungen ist, wenn sich ein erhöhter Homocysteinspiegel in der Chlorogensäure zu zeigen beginnt, genauso können die Chlorogensäuren auch die Glukoseaufnahme verzögern.

Die Neugier veranlasste einige Wissenschaftler dazu, ermitteln zu wollen, wer genau vor einem erhöhten Blutzuckerspiegel geschützt ist. Studien zeigten, dass bei Menschen, die bereits an Diabetes Typ 2 leiden und regelmäßig Kaffee trinken, eine Verbindung zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel und dem starken Anstieg des Insulinspiegels nach den Mahlzeiten besteht. Detailliertere Untersuchungen wiesen darauf hin, dass das in Kaffee enthaltene Koffein möglicherweise die Ursache für die in der Bauchspeicheldrüse nachgewiesenen erhöhten Insulinwerte sein könnte.

Hohe Insulinwerte im Körper zu haben ist nicht gut für die allgemeine Gesundheit. Da Millionen von Menschen weltweit von Diabetes betroffen sind und sich die Ausbreitung der Erkrankung nicht verlangsamt, kann man diese Nachricht so interpretieren, dass der Kaffeekonsum auf ein Minimum beschränkt werden sollte.

Kaffeealternativen als Energiespender

Es gibt allerdings eine gute Nachricht. Menschen, die zwar auf Kaffee verzichten wollen, aber morgens oder nachmittags dennoch einen Energiekick benötigen, können auf einige gesunde Alternativen zurückgreifen.

Teepulver aus grünem Matcha-Tee

Teepulver aus grünem Matcha-Tee eignet sich ideal als Kaffee-Ersatz. Um ein Matcha-Getränk zuzubereiten, ca. 2 g Pulver in eine Tasse Wasser geben und verrühren. Matcha-Tee ist reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien. Er sorgt genauso für einen Energiekick wie eine herkömmliche Tasse Kaffee, enthält aber nur ein Fünftel so viel Koffein. Es wird vom Körper langsam über einen Zeitraum von sechs bis acht Stunden aufgenommen, wodurch die Wirkung lange anhält, ohne dass es zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Energiemangel kommt. Einigen Studien zufolge kann er sogar helfen, das Gedächtnis zu verbessern, indem er den Dopaminspiegel im Körper hebt. Zudem soll er die Konzentration steigern.

Grüne Smoothies oder Saft aus grünem Gemüse

Es ist bekannt, dass man durch die Integration von grünem Gemüse in den Speiseplan, aufgrund all der in grünem Gemüse und Kräutern enthaltenen Nährstoffe mehr Energie verspüren sollte. Mithilfe eines Entsafters lässt sich die eigene Gemüsezufuhr durch Zugabe von mehr Brokkoli, Paprika und Spinatblättern aufwerten. Man könnte es auch mit einer Mischung aus grünem Gemüse und Superfoods probieren, die verschiedene grüne Gemüsesorten und etwas Obst für den Geschmack miteinander kombiniert. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kombinationen, wie Sellerie, Avocado, Limette, Babyspinat und Sprossen und vermixen Sie Ihre Zutaten gut mit Wasser und Eiswürfeln. Ein kühler Smoothie bietet zu jeder Tageszeit eine schnelle Möglichkeit, um dem Körper wertvolle Nährstoffe und Energie zuzuführen.

Smoothies auf Proteinbasis

Proteine spielen eine entscheidende Rolle bei der Energieproduktion des Körpers. Eine aktuelle Studie fand heraus, dass Proteine die Konzentration, die Aufmerksamkeit und den Aufbau fettfreier Muskelmasse fördern. Gemüse enthält zwar etwas Eiweiß, aber versuchen Sie es doch einmal mit Proteinpulver, Nussbutter oder Chiasamen, um mehr Energie zu tanken.

Probieren Sie, Heißhunger auf Süßes zu bekämpfen, indem Sie sich mithilfe von Schokoladen- und Erdnussbutter-Smoothies verwöhnen und dabei von Antioxidantien profitieren. Kombinieren Sie Kakaopulver, Mandelbutter und Proteinpulver für ein vollmundiges Geschmackserlebnis.

Yerba Mate

Yerba Mate erfreut sich in Brasilien und Argentinien großer Beliebtheit. Bei diesem Kräutergetränk handelt es sich um einen natürlichen Kaffee-Ersatz, der aus den getrockneten Blättern der Yerba Mate-Pflanze hergestellt wird. Kenner dieses Tees pflücken die Blätter und legen sie zum Trocknen aus. Sobald die Blätter getrocknet sind, werden sie mit heißem Wasser übergossen, wodurch die Blätter ihre Aromen freisetzen und ein heißes Kräutergetränk entsteht. Geschmacklich erinnert Yerba Mate in etwa an einen Aufguss aus Grünteeblättern. Es heißt, das Getränk verleiht einem genauso einen Energiekick wie Kaffee, allerdings mit geringeren Auswirkungen auf den Schlaf, weniger Zittrigkeit und einem besseren Konzentrationsvermögen. In einer durchschnittlichen Portion Yerba Mate sind nur etwa drei Viertel der Koffeinmenge einer durchschnittlichen Tasse Kaffee enthalten. Dafür gelangen mit der Tasse Yerba Mate auch Nährstoffe und Aminosäuren in den Körper.

Stilles Wasser oder Wasser mit Zitrone

Ernährungsstudien haben herausgefunden, dass Dehydrierung zu Müdigkeit führen kann. Zu einigen Anzeichen für Dehydrierung zählen Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme oder Müdigkeit. Wenn diese Symptome auftreten, wird empfohlen, mehr Wasser zu trinken. Für etwas mehr Pepp kann man dem Wasser Zitrone hinzufügen. Viele Menschen trinken nur, wenn sie Durst haben, was ein Anzeichen für Dehydrierung ist. Es wurde wissenschaftlich belegt, dass der Körper nicht 100 % Leistung bringen kann, wenn er nicht ausreichend mit Wasser versorgt ist. Eine Studie, die mit Sportlern durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass eine schlechte Wasserversorgung die Fähigkeit, ordentlich zu trainieren beeinträchtigt. Damit man immer vor Dehydrierung gewappnet ist und ausreichend Wasser zu sich nimmt, ist es hilfreich, immer eine Wasserflasche bei sich zu tragen.

In Maßen ist Kaffee nicht ungesund. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, mehr Gemüse zu essen und ausreichend Proteine zu sich zu nehmen, wird Ihnen dabei helfen, Ihrem Körper die Energie zu geben, die er braucht. Es kann sich auch vorteilhaft auf die Gesundheit auswirken, andere nährstoffreiche Getränke in den Speiseplan zu integrieren.

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