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Schlafhilfen

26 April 2017

Wenn Sie nicht schlafen können, ist die Versuchung eine Schlaftablette zu nehmen groß. Aber wussten Sie, dass Sie dabei Ihr Leben aufs Spiel setzen?

Es gibt eine Fülle von Studien, die zeigen, dass Schlaftabletten zu bis zu 500.000 Todesfällen jährlich in den USA beitragen. Die meisten Schlaftabletten sind „Beruhigungs- und Schlafmittel“ - eine Klasse von Medikamenten, die zur Behandlung von Angstzuständen eingesetzt wird. Dazu gehören Xanax, Valium, Lunesta und Ambien. Die meisten dieser Medikamente machen abhängig und haben eine große Anzahl von Nebenwirkungen, wie z. B. Schwindelgefühl, Schläfrigkeit und eingeschränkte Koordination.

Die dunkle Seite der Schlaftabletten.

Das größte Risiko dieser Medikamente liegt in ihren Auswirkungen auf das Gedächtnis und das Verhalten. Da sie die chemischen Vorgänge des Gehirns beeinflussen, darunter auch die Beeinträchtigung des Gedächtnis, können Schlaftabletten Veränderungen der Gehirn-funktion und des Verhaltens hervorrufen, einschließlich der Schädigung des Gedächtnis, Nervosität, Desorientierung, Halluzinationen, Reizbarkeit und Aggressivität. Es wurden außerdem erhöht Depressionen, einschließlich Selbstmordgedanken festgestellt.

Daniel F. Kripke, MD, emeritierter Professor für Psychiatrie an der Universität von Kalifornien, San Diego, arbeitet seit über 30 Jahren an der Risikobewertung von Schlaftabletten und seine Ergebnisse sind beeindruckend.

Einerseits haben 18 bevölkerungsbezogene Studien eine klare Verbindung zwischen der Einnahme von Schlaftabletten und einem erhöhten Sterberisiko gezeigt. Vier dieser Studien fanden heraus, dass die Verwendung von Schlaftabletten ein erhöhtes Sterberisiko durch Krebs hervorrufen kann.

In der neuesten Studie, veröffentlicht im Februar 2012 in BMJ Online, wertete Kripkes Team die medizinischen Berichte von 10.529 Personen aus, denen beruhigende Schlaftabletten verschrieben wurden, und verglich diese mit den Berichten von 23.676 ähnlichen Patienten, denen noch nie Schlaftabletten verschrieben wurden. Über einen Zeitraum von ca. 2,5 Jahren, lag die Todesrate der Personengruppe, die keine Schlaftabletten verwendeten, bei 1,2%, während sie bei der Gruppe, die Schlaftabletten einnahmen, bei 6,1% lag. Außerdem lag das Krebsrisiko bei den Personen, die Schlaftabletten verschrieben bekamen, um 35% höher. Ausgehend von diesen Ergebnissen schätzt Kripke, dass Schlaftabletten mit 320.000 – 507.000 Todesfällen in den USA in Verbindung gebracht werden können.

Niedrige Schlafqualität

Der Schlaf lädt die Energie in unseren Zellen auf und hilft unter anderem dabei, Schadstoffe aus dem Körper, insbesondere aus dem Gehirn, zu entfernen. Im Schlaf werden außerdem antioxidantische Mechanismen verstärkt, die den Schaden durch freie Radikale verringern.

Eine mögliche Erklärung für die potentiellen negativen Auswirkungen von Schlaftabletten ist, dass diese das normale Schlafmuster beeinträchtigen und dadurch dem Körper die wichtige heilsame Wirkung des Schlafes rauben.

Schlaftabletten sind auch dafür bekannt, die Tiefschlafphasen des NON-REM-Schlafstadiums zu verhindern. Das ist der Grund, weshalb diese Medikamente im Allgemeinen ein morgendliches „Kater“-Gefühl hervorrufen.

Ursache und Wirkung

Der erste Schritt ist die Identifizierung und Behandlung der Ursachen des Problems. Ziehen Sie Durschlafstörungen in Betracht, wenn die Person einschlafen kann, aber mitten in der Nacht aufwacht und Schwierigkeiten hat, wieder einzuschlafen. Viele Personen mit diesem Problem leiden an mangelhafter Blutzucker-Kontrolle. Dieses Thema anzugehen, kann die Schlafqualität drastisch verbessern.

Weitere häufige Ursachen für Schlafstörungen sind Stress, Depressionen, Angstzustände, Koffeinsensibilität und sogar bestimmte Medikamente – es gibt etwa über 300 Medikamente, die den normalen Schlaf beeinträchtigen können. 

Natürliche Schlafhilfen 

Ich empfehle eine Kombination von Melatonin (3 mg), 5-HTP (30 mg), und L-Theanin (200 mg). Diese Inhaltsstoffe wirken zusammen und reduzieren nächtliche Wachzeiten und die Einschlafzeit.

Neuere Studien haben untermauert, dass Baldrian die Schlafqualität verbessern und Schlaflosigkeit lindern kann. Verwenden Sie es als leichtes Beruhigungsmittel und nehmen Sie bis zu 900 mg, 30 — 45 Minuten bevor Sie zu Bett gehen.

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