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Sieben natürliche Mittel zur Steigerung der Fruchtbarkeit

Von Dr. med. Eric Madrid

Dieser Artikel beinhaltet:


‌‌‌Kommt Unfruchtbarkeit häufig vor?

Unfruchtbarkeit ist ein häufiges Problem, von dem bis zu 15 Prozent der Bevölkerung weltweit betroffen sind. Es wird geschätzt, dass weltweit bis zu 50 Millionen Paare von Empfängnisschwierigkeiten betroffen sind, wobei nach einem Jahr Geschlechtsverkehr an mindestens zwei Tagen pro Woche ohne Anwendung einer Empfängnisverhütung immer noch keine Schwangerschaft erzielt werden kann.  

Die Unfähigkeit zu empfangen kann bei den Betroffenen mit Kinderwunsch zu Depressionen und Angstzuständen führen. Bei Paaren kann die Unfruchtbarkeit in 30 bis 40 Prozent der Fälle dem männlichen Partner zugeschrieben werden, während es in 60 bis 70 Prozent der Fälle bei der Frau Schwierigkeiten gibt, die einer erfolgreichen Schwangerschaft im Wege stehen.

Trotzdem sieht es so aus, als würde sich die männliche Unfruchtbarkeit weiter erhöhen. Eine im Jahr 1992 in der Fachzeitschrift BMJ veröffentlichte Studie ergab, dass das Samenvolumen und die Spermienzahl bei Männern zwischen 1938 und 1991 signifikant abnahmen. In einer anderen Studie fand man heraus, dass die Spermienzahl bei Männern in Nordamerika, Asien, Europa und Afrika im Zeitraum zwischen 1980 und 2015 um 57 Prozent zurückgegangen ist. Viele Wissenschaftler sind der Auffassung, dass dies auf die Industrialisierung zurückzuführen sei. 

Unabhängig von der Ursache sind Fruchtbarkeitsprobleme häufig komplex und deren Lösung erfordert im Allgemeinen die Zusammenarbeit und die Bemühungen beider Partner. Wir werden im Folgenden erläutern, welche natürlichen Ansätze dazu beitragen können, die Chancen zu verbessern, schwanger zu werden und ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen. 

‌‌‌‌Die häufigsten Ursachen für Fruchtbarkeitsprobleme bei Männern

  1. Niedrige Spermienzahl (häufig verursacht durch Stress, Tabakkonsum, Fettleibigkeit, Marihuanakonsum und zu viel Alkohol)
  2. Geringe Spermienqualität (häufig verursacht durch Stress, Tabakkonsum, schlechte Ernährung, Umweltgifte, Fettleibigkeit, Marihuanakonsum und zu viel Alkohol)
  3. Varikozele (eine Krampfader im Hodensack, die normalerweise von einem Urologen behandelt werden kann)
  4. Chronische Infektionen (unbehandelt oder Verzögerung bei der Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen)
  5. Ejakulationsprobleme (d. h. retrograde Ejakulation)
  6. Impotenz (häufig verursacht durch psychologische Probleme, eine vormalige Bestrahlung bzw. Chemotherapie, chirurgische Eingriffe oder einen niedrigen Testosteronspiegel)
  7. Genetische Veränderungen (Klinefelter- oder Kallmann-Syndrom)

‌‌‌‌Was sind häufige Ursachen für Fruchbarkeitsprobleme bei Frauen?

  1. Polyzystisches Ovarialsyndrom (kommt bei über 10 % der Frauen vor)
  2. Fortgeschrittenes Alter der Frau (d. h. über 35 Jahre)
  3. Insulinresistenz (kohlenhydratreiche oder zuckerreiche Ernährung)
  4. Endometriose
  5. Vorzeitiges Ovarialversagen (hormonelle Probleme)
  6. Schäden an Eileitern (aufgrund früherer Infektionen mit Gonorrhoe oder Chlamydien) 
  7. Probleme mit der Gebärmutter oder dem Gebärmutterhals (abnorme Uterusform, Stenose des Gebärmutterhalses usw.)
  8. Verwendung von Verhütungsmitteln (es kann über ein Jahr dauern, bis sich der Körper wieder einstellt)

‌‌‌‌Welche Lebensstiländerungen können die Fruchbarkeit fördern?

Gesunde Entscheidungen zu treffen ist nicht nur gut für Herz und Gehirn, sondern kann auch dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, schwanger zu werden und ein gesundes Kind zu bekommen. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln ist für beide Elternteile von größter Bedeutung, um sicherzustellen, dass ein gesundes inneres Umfeld vorhanden ist, um ein menschliches Leben zu zeugen. Einigen Studien zufolge könnte beispielsweise eine mediterrane Ernährungsweise die Fruchtbarkeit fördern

Regelmäßige Bewegung und ein guter Schlaf sind wichtig für die Bildung gesunder Spermien bei Männern und einen vorhersehbaren, stressfreien Eisprung bei Frauen. Überdies empfiehlt es sich, Umweltgifte wie BPA (Bisphenol-A) sowie andere Chemikalien in Kunststoffen zu vermeiden, da diese als Hormondisruptoren wirken können. Auch eine Begrenzung der Exposition gegenüber Schwermetallen wie Blei und Quecksilber sollte in Betracht gezogen werden. Von der Benutzung von Handseifen, die Triclosan enthalten, wird ebenfalls abgeraten. 2017 haben die USA diesen Seifenzusatz verboten, da aus Studien ersichtlich wurde, dass eine Korrelation mit einer schlechteren Samenqualität bestehen könnte. 

In einigen Studien wurde überdies die Behauptung aufgestellt, dass elektromagnetische Strahlung, wie etwa die, die von WLAN-Netzwerken ausgeht, ebenfalls zu einer verminderten Spermienqualität beitragen könnte. Es sind allerdings noch weitere Studien erforderlich, um dies zu bestätigen.

Das Vermeiden von Drogen, Tabak und Alkohol ist nicht nur hinsichtlich der Empfängnis wichtig, sondern auch um eine gesunde Schwangerschaft zu gewährleisten.  

Des Weiteren ist es beim Versuch, schwanger zu werden, auch wichtig, ein optimales Körpergewicht zu haben. Insulinresistenz oder Prädiabetes sind bekannte Risikofaktoren, die vielen Frauen die Empfängnis erschweren können. Frauen, die unter Diabetes leiden, haben zudem ein erhöhtes Risiko, während der Schwangerschaft und Entbindung oder allgemein Komplikationen zu entwickeln. 

‌‌‌‌Nahrungsergänzungsmittel, die zur Fruchtbarkeitssteigerung beitragen könnten

Außer der Umsetzung von Lebensstiländerungen könnten laut Studien die folgenden sieben Nahrungsergänzungsmittel ebenfalls förderlich sein. 

Berberin

Berberin wird aus dem Berberitzenstrauch (Berberis vulgaris) gewonnen, der sowohl immergrüne als auch laubabwerfende Pflanzen enthält und in ganz Europa, Nordafrika, dem Nahen Osten und Asien vorkommt. Der aktive Wirkstoff der Pflanze – Berberin – wird entweder als Nahrungsmittel oder in Form eines pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittels konsumiert. In wissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, dass dieser verschiedene gesundheitliche Nutzen hat und üblicherweise in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie der ayurvedischen Medizin verwendet wird.   

Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige Ursache für Unfruchtbarkeit und tritt bei bis zu zehn Prozent aller Frauen auf. Das PCOS, welches durch eine einfache Blutuntersuchung diagnostiziert werden kann, wirkt sich störend auf die Hormone aus. Diese Erkrankung geht oftmals auch mit einer Insulinresistenz bzw. einem Prädiabetes einher. Diät und Bewegung sind entscheidend für eine Rückbildung des PCOS. Dazu scheint Berberin ebenfalls ein nützliches Nahrungsergänzungsmittel zu sein.

Eine im Jahr 2012 durchgeführte Studie zeigte, dass Berberin nützlich sein könnte, um die Insulinsensitivität (ein Symptom des PCOS) zu verringern, was letztendlich dazu beiträgt, den Glukosespiegel zu senken und gleichzeitig einen normaleren Menstruationszyklus wiederherzustellen. Eine frühere Studie, die im Jahr 2010 auf dem Gebiet der biochemischen Pharmakologie durchgeführt wurde, zeigte, dass Berberin GLP-1 aktiviert, das die Insulinsekretion fördert und letztendlich zur Kontrolle der Blutzucker- und Insulinresistenz beiträgt – ein weiterer Nutzen für Frauen, die unter dem PCOS leiden. 

Empfohlene Dosis: Wie auf dem Etikett angegeben.

L-Carnitin

L-Carnitin ist eine wichtige Aminosäure, die sowohl in den Muskeln als auch im Gehirn in hoher Konzentration vorkommt. Überdies ist dieser Stoff an der Energieproduktion sowie dem Stoffwechsel beteiligt und könnte auch die Fruchtbarkeit fördern.

Im Jahr 2015 wurde eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie an 60 Frauen mit PCOS (polizystischem Ovarialsyndrom) durchgeführt, die als übergewichtig eingestuft wurden (BMI > 25). Die Hälfte der Frauen erhielt 250 mg L-Carnitin, während den übrigen 30 Frauen eine Placebo-Pille verabreicht wurde. Beide Gruppen wurden 12 Wochen lang beobachtet. Am Ende des Zeitraums stellten diejenigen, die L-Carnitin einnahmen, eine Verringerung des Gewichts sowie des Taillenumfangs fest und hatten einen niedrigeren Blutzuckerspiegel. Diese Veränderungen würden wahrscheinlich zu einem besser vorhersehbaren Eisprung und anschließend zu einer besseren Empfängniswahrscheinlichkeit führen.

Eine im Jahr 2014 im European Journal of Obstetrics and Gynecology and Reproductive Biology veröffentlichte Studie zeigte, dass Frauen, die unter einem PCOS litten und gegen Clomifen resistent waren (d. h., dass dieses verschreibungspflichtige Medikament ihnen nicht helfen konnte, schwanger zu werden), eher eine Chance hatten, schwanger zu werden, wenn sie täglich 3.000 mg  L-Carnitin einnahmen. Dies ist ein hervorragendes Beispiel für eine Kombination von Nahrungsergänzungsmitteln mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, um das gewünschte Gesundheitsziel zu erreichen. 

Empfohlene Dosis: 250 mg bis 3.000 mg pro Tag

Maca-Wurzel

Die Maca-Wurzel (lepidium meyenii) ist ein adaptogenes Kraut, das in den Anden Südamerikas angebaut wird und in Höhen von 4.000 bis 5.000 m über dem Meeresspiegel gedeiht. Maca wurde traditionell von den Inkas verwendet und war für seine zahlreichen medizinischen Nutzen bekannt. Es wurde hauptsächlich zur Verbesserung der Libido und der Fruchtbarkeit eingesetzt. Nach wie vor sind viele der Überzeugung, dass es eine aphrodisierende Wirkung hat. 

Studien an Männern haben dargelegt, dass die Maca-Wurzel sowohl die Spermienanzahl als auch die Spermienmotilität erhöhen kann. Eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie aus dem Jahr 2002 zeigte, dass Männer, die ein Maca-Wurzel-Präparat einnahmen, im Vergleich zu Männern, denen eine Placebo-Pille verabreicht wurde, ein gesteigertes sexuelles Verlangen hatten. Eine im Jahr 2009 in der Fachzeitschrift Andrologia veröffentlichte Studie konnte Verbesserungen der sexuellen Funktion bei Männern mit leichter erektiler Dysfunktion nachweisen. 

Empfohlene Dosis: Wie auf dem Etikett angegeben

Kiefernrinde

Der wirkungsvolle Antioxidantien enthaltende Kiefernrindenextrakt wurde ursprünglich von Ureinwohnern Nordamerikas und Asiens als pflanzliches Heilmittel verwendet. Im Jahr 1535 soll der französische Forschungsreisende Jacques Cartier während seiner Expedition Kiefernrindenextrakt zur Behandlung von Skorbut verwendet haben. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die durch eine unzureichende Vitamin-C-Versorgung verursacht wird. 

Mittlerweile haben integrative Mediziner auch die vielen gesundheitlichen Nutzen und Anti-Aging-Eigenschaften des Kiefernrindenextrakts erkannt, der 1987 erstmals in den USA als Nahrungsergänzungsmittel eingeführt wurde. 

Der Kiefernrindenextrakt (Pinus masonianna aus Asien) ist eine der am häufigsten verwendeten Formulierungen. Darüber hinaus gibt es den französischen Seekiefernrindenextrakt, der unter der Bezeichnung Pycnogenol® (Pinus pinaster ssp. Atlantica aus Europa) bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine patentierte Mischung dieses wirkstarken Nährstoffs. 

Eine im Jahr 2015 in Italien durchgeführte Studie zeigte, dass Pycnogenol und L-Arginin die Spermienqualität verbessern könnten. Zudem ergab eine Studie aus dem Jahr 2002, dass sich die Einnahme von Kiefernrindenextrakt als Nahrungsergänzungsmittel ebenfalls positiv auf die Spermienqualität auswirkt. 

Empfohlene Dosis: Wie auf dem Etikett angegeben. 

Pränatale Vitamine

Frauen, die versuchen zu empfangen, empfiehlt sich die Einnahme eines pränatalen Vitamins. Zwar beginnen Frauen üblicherweise nach Eintritt der Schwangerschaft mit der Einnahme eines Vitaminpräparats, jedoch ist diese Vorgehensweise nicht ideal, da viele Frauen normalerweise erst zwei bis sechs Wochen nach der Empfängnis erfahren, dass sie schwanger sind. Die Sicherstellung, dass alle erforderlichen Vitamine und Mineralien wie etwa Jod und Folsäure zugeführt werden, ist der Schlüssel zu einer hochwertigen pränatalen Vitaminversorgung sowie gesunden Schwangerschaft. 

Auch Männer, die eine Vaterschaft anstreben, sollten die Einnahme eines hochwertigen Multivitaminpräparats für Männer in Erwägung ziehen, um eine optimale Spermiengesundheit und -qualität zu gewährleisten. 

Empfohlene Dosis: Wie auf dem Etikett angegeben. 

‌‌‌‌Vitamin C

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure oder Ascorbat, war in den letzten 50 Jahren eines der am meisten erforschten Vitamine. Durchstöbert man die wissenschaftliche Literatur, so kann man feststellen, dass seit 1968 über 53.000 Studien zu Vitamin C durchgeführt wurden. Dazu zählen Studien, in denen untersucht wurde, welche Rolle das Vitamin in puncto Fruchtbarkeit spielt.

Eine Studie aus dem Jahr 2006 ergab, dass „… eine Nahrungsergänzung mit Vitamin C bei unfruchtbaren Männern die Spermienzahl, die Spermienmotilität sowie die Spermienmorphologie verbessern und als zusätzliches Mittel zur Verbesserung der Samenqualität und somit zur Förderung der Empfängnis eingesetzt werden kann.“ *** Die in der Studie angegebene Dosis betrug zweimal täglich 1.000 mg. 

Rauchen kann ebenfalls den Vitamin-C-Spiegel im Blut senken. In einer Studie aus dem Jahr 2006 wurde nachgewiesen, dass Raucher, deren Fruchtbarkeit beeinträchtigt war, im Vergleich zu fruchtbaren Männern, die nicht rauchten, weniger Vitamin C in ihrem Sperma aufwiesen. Wenn Sie also rauchen, sollten Sie am besten jetzt damit aufhören!

Weiterhin zeigte eine Studie aus dem Jahr 2016, dass sich eine Nahrungsergänzung mit Vitamin C  vorteilhaft auf die Qualität und Quantität der Spermien auswirken kann. Ähnliche Ergebnisse legte eine Studie aus dem Jahr 2020 dar. Dieser Studie zufolge kann die tägliche Einnahme von Vitamin C dazu beitragen, die Spermienqualität sowie die DNA-Integrität zu verbessern. 

Empfohlene Dosis: 500 bis 1.000 mg ein- oder zweimal täglich. 

‌‌‌‌Zink

Laut dem Journal of Nutrition nehmen nahezu 45 Prozent der Amerikaner eine unzureichende Menge Zink zu sich. Weltweit sollen über 15 Prozent der Menschen an einem Zinkmangel leiden. Insbesondere in Afrika südlich der Sahara sowie in Südasien ist dieses Problem sehr verbreitet. Zink wird von Enzymen im Fortpflanzungssystem sowie im gesamten Körper benötigt und ist an über 300 biochemischen Reaktionen beteiligt. Zudem ist es ein wichtiger Bestandteil von über 2.000 Proteinen

Eine Studie aus dem Jahr 2009 zeigte, dass diejenigen Männer, die die höchste Fruchtbarkeit aufwiesen, einen höheren Zinkspiegel im Blut hatten als unfruchtbare Männer. Diese Ergebnisse ließen die Forscher schlussfolgern, dass „eine mangelhafte Versorgung mit Zink ein wichtiger Risikofaktor für eine geringe Qualität der Spermien und männliche Unfruchtbarkeit sein kann“.

Zink ist erforderlich, damit eine Befruchtung stattfinden kann. Der Artikel „Die Rolle von Zink bei der männlichen Fruchtbarkeit“ aus dem Jahr 2020 erklärt, dass Zink erforderlich ist, damit Spermien zum Ziel schwimmen können und die Befruchtungsreaktion stattfinden kann. Männer mit einem niedrigen Zinkspiegel haben Spermien von geringerer Qualität, was sich negativ auf ihre Chancen auswirkt, ein Kind auf natürlichem Wege zu zeugen.

Zu den Medikamenten, die den Zinkspeicher leeren, gehören Säurereduzierer (Ranitidin, Famotidin, Omeprazol usw.) sowie Blutdruckmedikamente mit ACE-Hemmern wie Lisinopril, Benazepril und Enalapril. Suchen Sie stets Ihren Arzt auf, bevor Sie verschreibungspflichtige Medikamente absetzen. 

Die meisten Menschen können eine ausreichende Versorgung mit Zink sicherstellen, indem sie ein zinkhaltiges Multivitamin einnehmen. Eine Ernährung, die reich an Gemüse, Nüssen (Pinienkernen, Cashewnüssen und Mandeln), Samen (Hanf-, Kürbis-, Sesam- und Chiasamen sowie Sonnenblumenkerne), Eiern und dunkler Schokolade ist, kann ebenfalls dazu beitragen, den Körper mit einer ausreichenden Menge an Zink zu versorgen. 

Andere Nahrungsergänzungsmittel, die hilfreich sein könnten

Zu den sonstigen Nahrungsergänzungsmitteln, die sich hinsichtlich der Verbesserung der Spermienzahl und der Gesundheit als hilfreich erweisen könnten, zählen NACSelen und Coenzym Q10.

Quellenangaben:

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