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Mit Gesichtsmasken gegen Hauptproblemen

In diesem Artikel:


Gesichtsmasken sind eine hervorragende Möglichkeit, um die Haut nicht nur zu verwöhnen, sondern auch zu verbessern, und damit bestimme Problembereiche in Angriff zu nehmen.

Zur Aufrechterhaltung eines gesunden und strahlenden Glanzes ist es wichtig, sich an ein passendes Hautpflegeprogramm zu halten. Doch selbst diejenigen, die sorgfältig darauf achten, morgens und abends Hautpflegeprodukte anzuwenden, haben manchmal mit ärgerlichen Gesichtsproblemen zu kämpfen. 

An dieser Stelle bieten sich Gesichtsmasken an. „Masken sind in der Lage, aktive Inhaltsstoffe in hoher Konzentration zum Aufpolstern, Hydratisieren und Ausbalancieren der Haut zu liefern“, sagt Dr. Deirdre Hooper, Professorin für Dermatologie an der Louisiana State University. Während ein normales Pflegeprogramm die Haut im Laufe der Zeit mit kleinen Konzentrationen aktiver Inhaltsstoffe versorgen kann, übernimmt es die Gesichtsmaske, die Haut dazu zu bringen, während einer kurzen Anwendung eine Extradosis wohltuender Bestandteile aufzunehmen.

Doch sind nicht alle Masken gleich. Bestimmte Arten von Masken dienen dazu, ganz spezifische Ziele zu erfüllen. Einge Masken sind dazu konzipiert, um die Haut von überschüssigen Fetten und Ablagerungen zu befreien, andere wiederum sind dazu bestimmt, den Teint eine Megadosis an Feuchtigkeit zurückzugeben. 

Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die verschiedenen Gesichtsmasken und welche spezifischen Probleme damit behandelt werden.

 Hautproblem: Akne und zu fettige Haut

Die Haut benötigt grundsätzlich Fett, um gesund und strahlend zu bleiben. Produziert sie jedoch zu viel Fett, kann dies zu Defekten, Mitessern und einem übermäßig glänzenden Teint führen. Zwar versprechen fettaufsaugendes Papier und Gesichtswasser bei regelmäßiger Anwendung Abhilfe, doch ist eine Akne reduzierende Tonmaske eine der besten Möglichkeiten, um das Fett aus der Haut zu ziehen und wieder für einen ausgeglichenen Teint zu sorgen.

„Ton holt die Unreinheiten aus der Tiefe der Poren hervor“, erklärt Dr. Michele Green, ein Dermatologe aus New York. Beim Auflegen der Tonmaske fühlt diese sich feucht an, wird jedoch hart und fest, je mehr sie trocknet. Dabei zieht der Ton tatkräftig überschüssige Fett- und Talgbestandteile aus den Poren heraus und gibt der Haut gleichzeitig eine große Menge an guten Antioxidantien im Austausch zurück.

Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass Tonmasken sehr austrocknend sein können. Es ist ein allgemeins Missverständnis, dass fettige Haut „ausgetrocknet“ werden muss, damit Hautdefekte und ein übermäßiger Glanz verschwinden. Das stimmt nämlich ganz und gar nicht. Es ist sogar möglich, dass das Austrocknen von fettiger Haut dazu führt, dass der Teint in den Panikmodus verfällt und aufgrund der plötzlichen Trockenheit die Fettproduktion übermäßig ankurbelt.

Deshalb ist es wichtig, nach Anwendung einer Tonmaske eine hydratisierende, für Akne geeignete Feuchtigkeitscreme zu verwenden. Seien Sie vorsichtig mit Tonmasken, wenn Sie ein Anti-Blemish-Gesichtswasser verwenden oder sich regelmäßig einer entsprechenden Behandlung unterziehen. Das kann zur Gewährleistung der Hydratisierung des Teints beitragen und sicherstellen, dass ihm nicht die Feuchtigkeit, die er für seine Gesundheit benötigt, entzogen wird. 

 Hautproblem: Fehlender Glanz oder Alterungserscheinungen 

Mit dem Älterwerden verliert die Haut auf natürliche Weise ihre Leuchtkraft und kann beginnen, glanzloser zu erscheinen. Fehlender Glanz und Alterungsanzeichen lassen sich mit der Anwendung von Masken bekämpfen, die für ein Peeling oder eine Aufhellung sorgen. Üblicherweise handelt es sich dabei nur um eine ausgefallene Formulierung, die besagt, dass die Maske über eine sichere Menge an Säure oder Peelingbestandteilen verfügt, die zur Entfernung toter Hautzellen beitragen und die Verjüngung neuer Zellen fördern.

Lassen Sie sich nicht von dem Wort „Säure“ abschrecken. Aufhellende Masken enthalten normalerweise Glykol- oder Milchsäure, die in vielen Fällen zur Förderung der Hauterneuerung beitragen. Die häuslich anwendbaren Masken verfügen über geringere Konzentrationen als der Anteil, der in professionellen chemischen Peelings vorhanden ist, und sind damit eine sichere Option.

Wenn Sie eine aufhellende, säurehaltige Maske verwenden, sollten Sie stets vorsichtig vorgehen. Zwar ist es völlig normal, dass die Haut dabei leicht kribbelt, doch nehmen Sie sich in Acht, sobald Sie ein brennendes Gefühl empfinden. In einem solchen Fall entfernen Sie die Maske umgehend mit ausreichend Wasser.

Ähnlich wie Tonmasken können exfolierende, oder aufhellende Masken effektive Ergebnisse erzielen. Allerdings trocknen sie dabei oftmals die Haut aus. Aus diesem Grund ist es entscheidend, im Anschluss an diese Masken eine reichhaltige, Feuchtigkeit spendende Nachtcreme anzuwenden. Probieren Sie diese Masken nur am Abend aus, da die Säure die Empfindlichkeit der Haut gegenüber der Sonneneinstrahlung erhöhen kann. Außerdem sollten Sie bei regelmäßiger Verwendung säurehaltiger Produkte dafür sorgen, die Haut mit Sonnenschutz während des Tages zu schützen.

 Hautproblem: Trockenheit und Hautschuppen

Ist der Teint so trocken, dass er zu schuppen beginnt, bedeutet das, dass die Haut nicht die ausreichende Menge an Feuchtigkeit bekommt, die sie benötigt. Zwar leiden einige das ganze Jahr über an trockener Haut, viele Menschen sind jedoch vor allem während der kalten Wintermonate davon betroffen.

Anders als bei fettiger oder glanzloser Haut darf trockener Haut nichts, das rau wäre oder sie noch weiter austrocknen könnte, zu nahe kommen. Stattdessen braucht sie all die Hydratation und Feuchtigkeit, die sie erhalten kann. Hydratisierende Masken sind in der Lage, Trockenheit entgegenzuwirken und dem Teint erneut Feuchtigkeit zu verleihen.

Sie dienen dazu, Pflegeprodukte in der Haut zu verschließen und ein Austrocknen der Haut zu vermeiden. Halten Sie Ausschau nach Inhaltsstoffen wie Olivenöl, Vitamin E und Aloe, die den Teint geschmeidiger machen und mit mehr Feuchtigkeit als zuvor versorgen.

Denken Sie daran: Trockene Haut sehnt sich verzweifelt nach Feuchtigkeit. Obgleich nahezu alle Hauttypen von der regelmäßigen Benutzung einer Feuchtigkeitscreme profitieren, benötigt insbesondere trockene Haut eine derartige Pflege. Suchen Sie nach dickflüssigen Cremes mit Feuchtigkeit spendenden Inhaltsstoffen und Antioxidantien, um der Haut die von ihr benötigte Hydratation zu ermöglichen. Wenn anscheinend eine Feuchtigkeitscreme allein das Problem nicht lösen kann, versuchen Sie es nach deren Anwendungung mit einem Gesichtsöl reich an Ultra-Pflegestoffen.

Hautproblem: Sensibilität oder Reizbarkeit 

Mit der Verwendung von Gesichtsmasken lassen sich spezifische Hautprobleme auf effektive Weise angehen. Neben den dermatologischen Vorteilen sind Gesichtsmasken aber auch eine unterhaltsame Variante zum Entspannen und Ausruhen daheim. Als regelmäßige Maßnahme zum Verwöhnen Ihrer Haut und einen Schuss zusätzlicher Hingabe probieren Sie doch mal Tuchmasken aus. Diese Art von Masken stammen aus Asien und haben kürzlich überall in der Welt enorm an Beliebtheit gewonnen.

Bei der Tuchmaske handelt es sich um ein Blatt Papier, das in einem hochkonzentriertem Serum eingeweicht wurde. Nachdem die Maske sanft auf dem Gesicht liegt, verbleibt sie dort je nach Anweisung des Pakets (in der Regel ca. 10–15 Minuten) und wird dann entfernt. Anders als bei den meisten anderen Masken ist es dabei nicht notwendig, Maskenreste mit Wasser zu entfernen. Stattdessen kann man sie auf natürliche Weise einwirken lassen oder in die Haut einreiben. Aufgrund der Tatsache, dass bei der Anwendung von Tuchmasken kein übermäßiges Waschen erforderlich ist, sind sie eine gute Alternative für empfindliche oder leicht reizbare Haut. 

Ein Zusatzpunkt ist auch, dass man das in der Packung oder auf der benutzten Maske vorhandene Restserum auf Hals, Brust oder dem Körper für eine zusätzliche Feuchtigkeitsspende und Pflege dieser häufig vernachlässigten Hautbereiche auftragen kann.

Nicht alle Gesichtsmasken müssen im Geschäft erworben werden. Verwöhnen Sie Ihre Haut ein bisschen mit etwas, das sich ganz einfach zu Hause zusammenmischen lässt. Versuchen Sie es mit einer hausgemachten probiotischen Gesichtsmaske. Diese Mixtur besteht aus einer probiotischen Kapsel, Bio-Joghurt und einem Schuss von extremer Feuchtigkeit spendendem Olivenöl. Hausgemachte Masken sind nicht nur erschwinglich, sondern auch leicht herzustellen und helfen außerdem bei der Bekämpfung einer ganzen Reihe von Hautproblemen.

Literaturhinweise:

  1. Gahara, M.; Do Face Masks Actually Do Anything for Your Skin?; Fitness Magazine Website
  2. Jaret, P.; How To Manage Oily Skin; WebMD Website
  3. Komar, M.; Do Face Masks Actually Work? 4 Dermatologists Weigh In; Bustle Website

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