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Wellness

Vitamin D fördert die Gesundheit und schützt vor Krankheiten

16 August 2017

von Eric Madrid MD

Wenn es auf der Welt ein Vitamin gibt, das zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens einer Person beitragen kann, dann ist es das Vitamin D (auch bekannt als Vitamin D3 oder Cholecalciferol). Ursprünglich wurde ein Vitamin-D-Mangel mit der Knochenerkrankung Rachitis in Verbindung gebracht, aber da die Krankheit heute nur noch selten vorkommt, gehen viele davon aus, dass es keinen Mangel mehr an Vitamin D gibt. Nichts könnte jedoch weiter von der Wahrheit entfernt sein!

 Glücklicherweise kann dieses dringend notwendige Vitamin kostenlos hergestellt und dem Körper zugeführt werden, wenn man einfach nur Zeit in der Sonne verbringt – die ultravioletten B-Strahlen (UV-B) aus dem von der Sonne ausgestrahlten Licht reagieren mit einer Form von Cholesterin in unserer Haut und stellen so das Vitamin-D-Hormon her. Allerdings könnte es sein, dass das für die meisten Menschen nicht ausreichend ist, um eine optimale Gesundheit zu gewährleisten. Darüber hinaus ist es angesichts der Tatsache, dass viele Menschen auf der ganzen Welt mehr Zeit in Innenräumen als im Freien verbringen, schwierig, allein durch Sonnenlicht ausreichende Mengen im Blut zu erreichen, daher ist es für die meisten erforderlich, diesen Defizit mit Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen.

 Tausende von Studien aus den vergangenen zehn Jahren konnten die gesundheitlichen Vorteile nachweisen, die sich aus einer optimierten Vitamin-D-Zufuhr ergeben. Diese Studien besagen, dass diejenigen Personen, die höhere Vitamin-D-Werte in ihrem Blut aufweisen, ein geringeres Risiko haben, Krankheiten wie beispielsweise  einen Herzinfarkt, Brustkrebs, Darmkrebs, Multiple Sklerose, Diabetes des Typs 1 und 2, Bluthochdruck oder andere gesundheitliche Komplikationen zu erleiden.

Dennoch haben es sich die meisten zum Ziel gesetzt, die Sonne zu meiden. Weltweit sind viele Menschen darum bemüht – in der Regel dem Rat eines Arztes folgend – die  Zeit, die sie in direktem Sonnenlicht verbringen, zu begrenzen. Der Zweck dieser Maßnahme ist der Versuch, das Auftreten der im Wesentlichen nicht lebensbedrohlichen Basalzellen- und Plattenepithelkarzinome zu verhindern. Melanome, die gefährliche Form von Hautkrebs, betreffen 1 von 80 Personen. Allerdings tritt die Hälfte der als Melanome bezeichneten Hautkrebsfälle an Körperstellen auf, die dem Sonnenlicht gar nicht ausgesetzt sind. 

Während wir alles tun, um zu vermeiden, dass wir diese eine von 80 Personen sind, die an einem Melanom erkrankt, erhöhen wir jedoch in Wahrheit unser Risiko, an Brustkrebs (1 von 9 Personen), Darmkrebs (1 von 18 Personen) oder Prostatakrebs (1 von 6 Personen) zu erkranken, indem wir uns weniger den Vitamin-D-produzierenden Sonnenstrahlen aussetzen.

Wer leidet an einem Mangel?

In meiner Arztpraxis in Südkalifornien, wo wir an mehr als 300 Tagen im Jahr Sonnenschein haben, leiden vier von fünf (80 Prozent) meiner Patienten an einem klinischen Vitamin-D-Mangel, der durch Blutwerte von 30 ng/ml (75 nmol/L) oder niedriger charakterisiert ist.  

 Der Grund dafür ist, dass nur wenige Menschen die benötigten 15 bis 20 Minuten pro Tag im Sonnenlicht verbringen, so dass ihr Gesicht sowie ihre Arme und Beine dem ultravioletten Licht ausgesetzt werden können. Bis zu 90 Prozent der Menschen auf der ganzen Welt haben einen Vitamin-D-Mangel. Diejenigen, die mehr Melanin haben, das für eine dunkler pigmentierte Haut verantwortlich ist, müssten bis zu 30 Minuten in der Sonne verbringen, um Vitamin D zu erzeugen. Aufgrund von Veränderungen der Hautelastizität benötigen auch Personen im Alter von über 65 Jahren mehr Zeit im Freien, um Vitamin D zu produzieren. 

Vitamin D wird von sonnenexponierter Haut nur während bestimmter Tageszeiten hergestellt. Und zwar vorwiegend dann, wenn der Körperschatten „kürzer“ ist, als die Körpergröße. In der Regel ist das die Zeit zwischen 10 und 14 Uhr, wenn die Vitamin-D-Produktion stattfindet. Interessanterweise ist dies auch die Zeit, in der Solarenergie-Panels die meiste Energie produzieren!  

Diejenigen, die einen Sonnenschutz auftragen, bevor sie das Haus verlassen, verhindern das Eintreffen der Sonnenstrahlen auf die Haut und somit die Vitamin-D-Produktion. Daher sollte die Sonnencreme am besten aufgetragen werden, nachdem die Haut etwa 15 bis 30 Minuten lang mit Sonnenlicht bestrahlt wurde.

Welches sind die Risiken eines niedrigen Vitamin-D-Spiegels?

Hoher Blutdruck (Hypertonie)

Hoher Blutdruck betrifft einen von vier Erwachsenen. Weltweit leiden etwa 1 Milliarde Menschen an hohem Blutdruck, welcher zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkte, kongestive Herzinsuffizienzen und Schlaganfälle zählt. Während es viele Gründe gibt, die zu einem hohen Blutdruck führen, zeigen Studien, dass bei einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel Männer sechsmal und Frauen dreimal häufiger unter Bluthochdruck leiden. Die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts, eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse sowie regelmäßige Bewegung tragen ebenfalls dazu bei, den Blutdruck unter Kontrolle zu halten.

Welche Rolle spielt also Vitamin D? Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Vitamin D zur Entspannung der Blutgefäße beiträgt, die unseren Körper mit Blut versorgen, was einen niedrigeren Blutdruck begünstigt. Es wird vermutet, dass ein Vitamin-D-Mangel, insbesondere bei Personen mit einer höheren Hautpigmentierung, zu Bluthochdruck führt. 

Herzinfarkt

Herzkrankheiten zählen in den Vereinigten Staaten, Europa und Asien zu den häufigsten Todesursachen. Allein in den Vereinigten Staaten sind diese für nahezu 1 Million Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Eine an der Harvard-Universität durchgeführte Studie zeigte, dass das Herzinfarktrisiko von Menschen mit höheren Vitamin-D-Blutwerten im Vergleich zu denjenigen mit dem niedrigsten Blutwert um 80 Prozent reduziert war.

Eine Studie aus Deutschland zeigte, dass Personen mit niedrigeren Vitamin-D-Blutwerten fünfmal häufiger an einem plötzlichen Herztod sterben als Individuen mit höheren Vitamin-D-Blutwerten. Viele andere Studien erbrachten ähnliche Ergebnisse. 

Eine Studie aus dem Jahr 2017 schlussfolgerte: „... die Vitamin-D-Blutwerte waren bei Herzinfarkt-Patienten, insbesondere in Amerika und Asien, signifikant niedriger, daher könnten ausreichende Mengen an Vitamin D im Blut das Auftreten von Herzinfarkten verhindern.“

Brustkrebs

Eine von neun Frauen wird im Laufe ihres Lebens mit Brustkrebs zu kämpfen haben. Mammographieaufnahmen ermöglichen es zwar, eine vorhandene Krebserkrankung zu erkennen, jedoch sollte die Krebsprävention und nicht die Krebsfrüherkennung im Vordergrund stehen.

Während eine gesunde Ernährung bei gleichzeitiger Beibehaltung eines normalen Gewichts auch zur Verhinderung von Brustkrebs beiträgt, zeigen Studien, dass Vitamin D ebenfalls einen wertvollen Beitrag leisten kann. Eine im Jahr 2007 an der Universität von Kalifornien in San Diego durchgeführte Studie zeigte, dass Frauen, deren Vitamin-D-Blutwerte höher als 52 ng/ml (125 nmol/l) waren, eine um 50 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit hatten, an Brustkrebs zu erkranken. Eine weitere Studie zeigte, dass jene Frauen, die in Gebieten lebten, in denen eine höhere Sonnenlichtexposition möglich ist, eine um 25 bis 65 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit hatten, an Brustkrebs zu erkranken.

Zahlreiche andere Studien haben die Vorteile von Vitamin D bei der Verringerung der Brustkrebsgefahr gezeigt. Eine im Juli 2017 mit etwa 51.000 Frauen durchgeführte Studie erbrachte, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D das Brustkrebsrisiko von Frauen in den Wechseljahren (d. h. Frauen, die keinen monatlichen Menstruationszyklus mehr haben) um 21 Prozent senkte.

Darm- und Magenkrebs

Laut der American Cancer Society macht Darmkrebs 8 Prozent aller Krebstodesfälle bei Männern und 9 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen aus. Weltweit sind im Jahr 2016 mehr als 1,3 Millionen Fälle von Darmkrebs aufgetreten. Glücklicherweise kann die Mehrheit der Erkrankungen verhindert werden.

Neben einer gesunden Ernährung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen kann Vitamin D dazu beitragen, Darmkrebs vorzubeugen. Wissenschaftler zeigten, dass diejenigen, die in Gebieten mit mehr Sonnenlicht leben, niedrigere Darmkrebsraten hatten. Zwei Studien, die in den Jahren 2005 und 2007 veröffentlicht wurden, zeigten, dass diejenigen mit höheren Vitamin-D-Blutwerten ihr Darmkrebsrisiko um bis zu 50 Prozent senken konnten. Eine weitere Studie ergab, dass höhere Vitamin-D-Werte 60 Prozent weniger Krebsfälle zur Folge hatten.

Eine Studie aus dem Jahr 2014 ergab, dass diejenigen, die mit Darmkrebs diagnostiziert wurden und höhere Vitamin-D-Blutwerte hatten, eine geringere Wahrscheinlichkeit hatten, an der Krankheit zu sterben als jene mit niedrigeren Vitamin-D-Werten. Ein ähnliches Ergebnis lieferte auch eine im Jahr 2016 durchgeführte Studie, die nachwies, dass Magenkrebs nahezu fünfmal häufiger bei Personen auftritt, die unter einem Vitamin-D-Mangel leiden.

Weitere Krankheiten, die mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht werden

  • Demenz
  • Schlaganfall
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Prostatakrebs
  • Eierstockkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Fibromyalgie
  • Stürze
  • Knochenbrüche
  • Multiple Sklerose
  • Lupus
  • Rheumatoide Arthritis
  • Asthma
  • Autismus
  • Psoriasis

Die Bedeutung von Vitamin D ist offensichtlich, und eine Ergänzung mit dem Vitamin ist entscheidend für Ihre Gesundheit.

Wie steht es um die Toxizität von Vitamin D?

Es gibt keine echte „Vitamin-D-Toxizität“. Allerdings können Personen, die täglich über einen längeren Zeitraum mehr als 10.000 IE Vitamin D zu sich nehmen, zu viel Kalzium absorbieren, was zu einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut und Nierensteinen führen kann. Menschen, die unter einer chronischen Nierenerkrankung, hohen Kalziumwerten im Blut und Lymphomen leiden, sollten vor der Einnahme von Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmitteln unbedingt ihren Arzt konsultieren.

Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Blutwert ermitteln

Bitten Sie Ihren Arzt, Ihren Vitamin-D-Blutspiegel zu überprüfen. Dazu wird dieser einen Vitamin-D 25-OH Bluttest bestellen müssen. Die meisten Labore bezeichnen Werte von 30 ng/ml (75 nmol/l) bis 100 ng/ml (250 mmol/l) als normal. Ein optimaler Vitamin-D-Blutwert sollte sich jedoch zwischen 50 ng/ml und 100 ng/ml (125 nmol/l bis 250 nmol/l) bewegen.

Nahrungsergänzung

Die meisten Erwachsenen mit einem Vitamin-D-Mangel müssen eine tägliche Dosis Vitamin D (Cholecalciferol) von 2.000 bis 5.000 IE einnehmen. Einige Personengruppen benötigen möglicherweise höhere Mengen. Schwangeren Frauen und stillenden Müttern wird ebenfalls eine tägliche Nahrungsergänzung mit 5.000 IE Vitamin D empfohlen. Vitamin D kann von den meisten gesunden Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen einem und 18 Jahren eingenommen werden. Die übliche Dosis liegt bei 1.000 bis 2.000 IE pro Tag.

Die Ergänzung mit Vitamin D ist das ganze Jahr über von entscheidender Bedeutung. Allerdings ist diese während den Jahreszeiten, in denen die Sonnenstunden reduziert sind, noch wichtiger. Einige Ärzte verschreiben möglicherweise ein Vitamin-D2-Präparat (Ergocalciferol), das einmal wöchentlich eingenommen wird und 50.000 IE entspricht. Forschungsergebnissen zufolge ist Vitamin D3 jedoch klinisch effektiver und sollte bevorzugt werden. 

Darüber hinaus können Sie Ihre Vitamin-D-Werte erhöhen, indem Sie sich jeden Tag 15 Minuten lang ohne Sonnenschutz der Sonne aussetzen, so dass Ihre Arme, Ihr Gesicht und Ihre Beine von der Sonne bestrahlt werden. Regelmäßige körperliche Aktivitäten im Freien tragen eine Menge zur Förderung unserer Gesundheit bei.

Chronischen Erkrankungen vorzubeugen ist der Schlüssel zu einem langen und vollwertigen Leben. Vitamin D ist jenes Vitamin, das uns tatsächlich helfen kann, dieses Ziel zu erreichen, indem wir es unserem Körper täglich als Nahrungsergänzung zuführen.

Haftungsausschluss:

Die oben genannten Informationen sind ausschließlich für Bildungszwecke bestimmt. Bitte besprechen Sie jegliche gesundheitlichen Angelegenheiten stets mit einem Arzt Ihres Vertrauens oder einer medizinischen Fachkraft. Die Produkte und diesbezüglichen Angaben auf dieser Website wurden nicht von der United States Food and Drug Administration geprüft und sind daher nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten zugelassen. Für weitere Informationen zum Haftungsausschluss von iherb.com klicken Sie bitte auf diesen Link.

Referenzen:

 Vitamin D Prescription by Eric Madrid MD,  Published 2009

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