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Wie macht sich eine Promi-Visagistin für die Arbeit fertig?

Von Alexandria Gilleo

In diesem Artikel:

Als Visagistin arbeite ich in einer Branche, die anspruchsvoll sein und ein hohes Tempo haben kann. Es kann viel Druck geben und sehr stressig werden mit Einsätzen am frühen Morgen sowie Meetings oder Shootings zu später Stunde. Ich mag es, wenn mein Morgen ruhig und produktiv abläuft. Daher habe ich für mich sehr spezielle Rituale eingeführt, die mir helfen, mich auf den Tag einzustimmen. 

Ein erfolgreicher Morgen beginnt damit, aktiv zu werden, mich darauf zu konzentrieren, wo ich hin möchte, und mir Zeit zu verschaffen. Ist das leicht? Nein! Aber in meinem Fall schafft eine feste Morgenroutine die optimalen Voraussetzungen für gute Gesundheit, Konzentration und Erfolg im Leben und im Job. 

Und so sieht meine Morgenroutine – einschließlich aller Produkte, die mir dabei helfen – aus: 

Ein produktiver Tag beginnt in der vorangegangenen Nacht 

Nachdem meine Schminkpinsel sauber sind und ich meinen Schminkkoffer gepackt habe, ist es für mich von entscheidender Bedeutung, dass ich volle 8 Stunden guten Schlaf bekomme. Wir müssen unserem Geist und Körper genügend Zeit zum Ausruhen geben und, um wieder Kraft zu tanken. Das bedeutet, dass Blaufilter nach Sonnenuntergang eingeschaltet und Elektronikartikel eine Stunde vor dem Schlafengehen weggepackt werden. Der Luftbefeuchter neben meinem Bett wird eingeschaltet, damit meine Haut nicht dehydriert, während ich schlafe, und eine beruhigende Meditation lässt mich direkt in einen entspannenden, tiefen Schlaf sinken. 

Morgens werde ich von einem beruhigenden und sanften Weckton geweckt, nicht von einem lauten Alarmton, der den Cortisolspiegel ansteigen lässt. Dann kann ich erfrischt und energiegeladen aufwachen und bin bereit, in meinen Tag zu starten. Ohne Schlaf kann unser Gehirn nicht richtig funktionieren, und wenn ich ein Model, einen Geschäftsführer oder einen Prominenten in meinem Sessel sitzen haben werde, muss ich sicherstellen, dass ich voll und ganz da bin. Man bringt nicht seine beste Leistung, wenn man müde ist. 

Zeit nehmen, um meine Mitte zu finden 

Morgens benutze ich mein Handy erst einmal nicht. Ausnahmen sind das Ausschalten meines Weckers und das Durchführen meiner Morgenmeditation mithilfe meiner App „Insight Timer“. Ich vermeide es, in der ersten Stunde meines Tages Instagram, Facebook, Textnachrichten und E-Mails zu prüfen, da ich den Tag nach meinen eigenen Bedürfnissen beginnen muss. Ich möchte nicht in den Sog gelangen, mich durch die sozialen Medien zu scrollen oder mich verpflichtet bzw. bestrebt zu fühlen, gleich meine E-Mails beantworten zu müssen. 

Jeder Arbeitstag ist wirklich unterschiedlich. Daher nehme ich mir jeden Morgen mindestens zwei Stunden Zeit, um produktiv zu sein, bevor ich das Haus verlasse. So schaffe ich jeden Tag eine gewisse Beständigkeit. Sobald ich aufwache, mache ich sofort mein Bett und öffne die Jalousien, um das natürliche Licht hereinscheinen zu lassen. Mein Bett zu machen, hilft mir, für Ordnung zu sorgen und innerhalb der ersten paar Minuten meines Tages das Gefühl zu bekommen, etwas geschafft zu haben. 

Als Nächstes gehe ich ins Bad, um meine Zunge zu reinigen und meine Zähne zu putzen. Anschließend trinke ich in einem Zug ein mit Wasser gefülltes Einmachglas, um meinen Körper nach acht Stunden Schlaf mit Flüssigkeit zu versorgen. Das Wasser hat Zimmertemperatur und enthält einen Spritzer Zitronensaft. 

Meine Locken bändigen

Was meine Haare anbelangt, arbeite ich gerne so viel wie möglich mit meiner natürlichen Haarstruktur. Highlights setze ich meinem Haar vielleicht ein- bis zweimal im Jahr. Ich wasche meine Haare wahrscheinlich ca. alle 3–4 Tage, daher reichen meine Shampoos und meine Spülungen ziemlich lange. Ich nutze ein schonendes, feuchtigkeitsspendendes Shampoo und eine entsprechende Spülung. Ich liebe es auch, eine gute Haarkur einzusetzen, um meine Haare hydriert und gesund zu erhalten. Normalerweise lasse ich sie ca. 5–10 Minuten einwirken.

Mein tägliches Hautpflegeprogramm 

Anschließend kommt der Lieblingsteil meines Morgens: mein Hautpflegeprogramm. Als Visagistin und Hautpflegeexpertin ist meine Haut mein Kapital. Daher muss ich sicherstellen, dass ich mich so gut wie möglich um sie kümmere. Abends reinige ich mein Gesicht nur mithilfe eines sanften, feuchtigkeitsspendenden Gesichtsreinigers und morgens wasche ich mein Gesicht einfach mit lauwarmem Wasser. Danach tupfe ich es mit einem weichen, sauberen Handtuch trocken. Anschließend folgt eine schnelle, aber effektive Gesichtsmassage mit einem Antioxidansserum. Für den täglichen Sonnenschutz trage ich dann eine Feuchtigkeitspflege mit Lichtschutzfaktor auf. 

Ich liebe es wirklich, meinen Jade-Roller zu benutzen, um einem Aufdunsen des Gesichts entgegenzuwirken, und zur Lymphdrainage. Ich lagere ihn im Kühlschrank, damit er sich auf meiner Haut kühl anfühlt. Das lässt sich toll unter müden Augen einsetzen. Davon werde ich wirklich direkt wach. 

Meine morgendliche Zen-Zeit 

Nach meinem Hautpflegeprogramm begebe ich in meinen Zen-Bereich. Das ist ein Ort, den ich für mich geschaffen habe, um zu meditieren, mich zu erden und ruhig zu werden. Ich praktiziere Meditation, um meinen Geist zu erweitern und zu beruhigen. Meditieren ermöglicht mir, bescheiden und auf meine Ziele fokussiert zu bleiben. Es verhindert auch, dass ich mich im Laufe meines Tages überfordert fühle. 

Meinen Zen-Bereich habe ich mit Pflanzen, Kristallen, Heiligem Holz, Kerzen, einer Yogamatte und meinem Meditationskissen ausgestattet. Es gibt sogar eine Hängematte, wenn ich mal abschalten und ein Buch lesen will. Je nachdem, wie viel Zeit ich morgens habe, kann ich in diesem Bereich meines Hauses 10–40 Minuten verbringen. Das ist meine Zeit, in der ich meditiere, meinen warmen Zitronen-Ingwer-Tee trinke, ein Buch lese, mein Notizbuch heraushole, um eine spezifische und klare Zielsetzung für meinen Tag aufzuschreiben, und mich dehne. Während des Meditierens sitze ich vor meinem Rotlichttherapiegerät. Rotlicht eignet sich toll, um die Kollagenbildung, Heilung und die Hautgesundheit zu fördern und um Entzündungen zu lindern. 

Nach meiner Zen-Zeit begebe ich mich in die Küche, um meinen Smoothie zu mixen. Dies ist eine schnelle, gesunde und einfache Möglichkeit, um meinen Körper mit Obst, Gemüse und Antioxidantien zu versorgen. Mein Lieblingssmoothie ist Blaubeere und Kakao. Er steckt voller Antioxidantien, die helfen, einen strahlenden Teint zu fördern. Dadurch fühle ich mich satt und zufrieden, bis ich ans Set komme, wo es üblicherweise Essen vom Catering gibt. 

Wenn es bei dem Auftrag, an dem ich arbeite, kein Catering gibt, esse ich zwei Bio-Rühreier von grasgefütterten Hühnern und eine Avocadohälfte. Mir ist es wichtig, etwas Protein und gesundes Fett zu mir zu nehmen. Gute Fette sind entscheidend für eine gute Gesundheit, gute Haut und Haare und dies gibt mir wirklich Energie für meinen Tag. Zu meinem frischen, vollwertigen Frühstück nehme ich ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin B12 ein, da ich an einem natürlichen Mangel leide. 

Mein tägliches Schminkprogramm

Es mag vielleicht komisch klingen, aber in meinem Alltag trage ich eigentlich gar nicht so viel Make-up. Ich liebe es, eine CC-Cream zu verwenden, die ich mit einem feuchten Make-up-Schwämmchen verblende. Sie hat eine sehr leichte Konsistenz, deckt aber jegliche Rötungen und Unreinheiten ab. Ich verlasse nie das Haus, ohne meinen Augenbrauenstift von L’Oreal und meinen Mascara aufgetragen zu haben. Zu guter Letzt lege ich ein wenig Rouge und Highlighter auf, um meinen Wangen etwas natürliche Farbe zu verleihen. Dafür nutze ich das Rouge „Blush Color Infusion“ von Laura Mercier. 

Je nachdem, wann ich vor Ort sein muss und, ob ich vor meinem Shooting Zeit für Sport habe, überspringe ich mein Schminkprogramm und gehe zu einem Lagree-, Box- oder Spinning-Kurs. Wenn ich nicht so viel Zeit habe, nehme ich einen 30-Minuten-Kurs, der sich perfekt eignet, um den Körper in Bewegung und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Ich muss sicherstellen, dass ich aktiv und stark bleibe, da ich immer diese schweren Make-up-Koffer durch New York City trage! 

Ich verlasse nie das Haus ohne mein Handyladekabel, meinen Lippenbalsam, B12-Nahrungsergänzungsmittel und meine wiederverwendbare Wasserflasche aus Glas. Wenn ich dann schließlich bereit zum Gehen bin, schalte ich einen Podcast ein und mache mich auf den Weg zu meinem Auftrag. Ich stelle sicher, dass ich mir morgens immer einen bildenden oder informativen Podcast anhöre. Das motiviert und inspiriert mich wirklich, was meine Tagesstimmung prägt. Zu einigen meiner Lieblingspodcasts zählen „School of Greatness“, „Highest Self“ und „Gloss Angeles“. 

Nachts wieder zur Ruhe kommen

Mein Lieblingsritual am Abend ist es, ein entspannendes Bad zu nehmen. Ich liebe es, ein herrliches und entspannendes Bad mit einer Prise Lavendel zur Aromatherapie vorzubereiten.  Es ist so gut für Geist und Körper und so eine tolle Möglichkeit, um nach einem stressigen Tag am Set und/oder auf Reisen wieder herunterzukommen. Es ist so schön, sich direkt zu Hause mit einem luxuriösen Badeerlebnis zu verwöhnen, ohne ein Vermögen auszugeben. Ich nehme mir ein paar Kerzen, dimme die Lampen, schalte eine Meditations- oder Entspannungsplaylist ein, mache die Salzlampe an und schalte ab.

Morgens 2–3 Stunden früher aufzustehen und mich auf mein Wohlbefinden zu konzentrieren, hatte tief greifende Auswirkungen auf meine Stimmung, mein Glücksempfinden, meine Gesundheit, meine Beziehungen und sogar auf meine Arbeit. Die gute Nachricht an alle ist, dass man sich Gewohnheiten antrainieren und diese entwickeln kann, wenn man entschlossen ist und dran bleibt. Ich hoffe, ich konnte Sie dazu inspirieren, Selbstfürsorge zu einem Bestandteil Ihrer Tagesroutine zu machen!

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