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Gesundheitszustände

Hausmittel gegen Bronchitis

28 Juni 2017

Bronchitis ist eine Entzündung oder Reizung der Bronchien — den Durchgängen von der Luftröhre (Trachea) zur Lunge. Diese Erkrankung ist häufiger im Winter zu beobachten, da sie in der Regel in der Folge einer Infektion der oberen Atemwege, z. B. einer Erkältung, auftritt. Chest, die offizielle Fachzeitschrift des American College of Chest Physicians, berichtete im Jahr 2006: „akute Bronchitis ist eine der häufigsten Diagnosen von Hausärzten und Ärzten in der Notfallaufnahme.“ 

Während Sie versucht sein könnten, Ihren Arzt nach einer antibiotischen Behandlung der Bronchitis zu fragen, sollten Sie wissen, dass Antibiotika keine gute Option zur Behandlung dieser Krankheit sind. „Die weitverbreitete Anwendung von Antibiotika zur Behandlung akuter Bronchitis ist nicht gerechtfertigt und starke Bemühungen zur Eindämmung der Nutzung von Antibiotika sollte gefördert werden“, heißt es in einem Übersichtsartikel aus dem Jahr 2006 in Chest

Glücklicherweise gibt es verschiedene natürliche Mittel zur Linderung von Bronchitis und anderen Atemwegserkrankungen. 

Symptome von Bronchitis

Anzeichen von Bronchitis umfassen Hustenanfälle, Schütteln, Zittern, Fieber und Brustschmerzen, denen meist eine Erkältung vorausgeht. Anhaltender Husten ist zwar auch ein Anzeichen für Pneumonie, allerdings unterschiedet diese sich von Bronchitis durch klassische Anzeichen einer Beteiligung der Lunge, wie z. B. flache Atmung und anomale Atemgeräusche. Zusätzlich würde eine Röntgenaufnahme der Brust Flüssigkeit und Lymphe in der Lunge zeigen. Es ist schwierig, zwischen Bronchitis und Pneumonie zu unterscheiden. Konsultieren Sie daher Ihren Arzt, wenn sie Lungenprobleme, die auf eine Pneumonie hindeuten, haben oder wenn Ihr Husten länger als eine Woche anhält, wiederkehrt oder durch hohes Fieber, Ausschlag oder anhaltende Kopfschmerzen begleitet wird.

 Bronchitis kann durch eine Vielzahl von Mikroorganismen, insbesondere Viren und Bakterien, verursacht werden. Bei gesunden Personen folgt eine Bronchitis meist einer Beeinträchtigung des Immunsystems, z. B. durch eine Erkältung oder Grippe, Zigarettenqualm oder andere gesundheitsschädliche Dämpfe oder Krebs. 

Bewährte Hausmittel

Eines der Hauptziele bei der Behandlung von Bronchitis, Sinusitis und Pneumonie ist es, übermäßigen Schleim aus der Lunge und den Luftwegen zu entfernen. Eine alte Therapie, genannt Haltungsdrainage, wirkt dabei Wunder. Ich empfehle meinen Patienten, die unter Bronchitis leiden, diese Drainage zweimal täglich durchzuführen, bis die Bronchitis geklärt ist.

 Wenden Sie ein Heizkissen, eine Wärmflasche oder einen Senfumschlag für 20 Minuten auf Ihrer Brust an. Für einen Senfumschlag mischen Sie einen Teil Senfpulver mit drei Teilen Mehl und fügen ausreichend Wasser hinzu, um eine Paste herzustellen. Verteilen Sie die Paste auf einem dünnen Baumwollstoff (ein alter Kissenbezug ist dafür ausgezeichnet geeignet) oder einem Seihtuch und legen Sie dieses auf Ihre Brust. Prüfen Sie den Umschlag oft, da Senf mit der Zeit Blasen hervorrufen kann.

Nach der Wärme- oder Senfpackung führen Sie die Haltungsdrainage durch, indem Sie sich mit dem Gesicht nach unten auf das Bett legen, wobei der Oberkörper über die Bettkante ragt. Nutzen Sie Ihre Unterarme als Stütze. Halten Sie diese Position für 5 bis 15 Minuten, wobei Sie in eine Schale oder auf Zeitungspapier auf dem Boden aushusten sollten.

Flaschenblasen und Salzpfeifen 

Eine schwedische Studie die 1997 in der Fachzeitschrift Scandinavian Journal of Infectious Diseases veröffentlicht wurde, untersuchte 145 Erwachsene, die mit Pneumonie hospitalisiert wurden. Der Krankenhausaufenthalt der Patienten, die angewiesen wurden, sich zehnmal am Tag aufrecht hinzusetzen und 20 Blasen durch ein Kunststoffrohr in eine Flasche mit 10 ml Wasser zu blasen, war kürzer. Eine weitere Studie fand, dass diese Methode die Verringerung der Beeinträchtigung der Lungenfunktion und die Vergrößerung der Gesamtlungenkapazität bei Patienten, die einer Koronararterien-Bypass-Operation unterzogen wurden, unterstützte. Flaschenblasen oder ähnliche Aktivitäten, wie das Spielen eines Blasinstruments, könnten sich als Methode zur Verringerung der Häufigkeit und Dauer von Bronchitis oder Pneumonie bei Patienten, die für Infektionen der Atemwege anfällig sind, als nützlich erweisen.

Eine Alternative zum Flaschenblasen sind Salzpfeifen. Diese Pfeifen sind inhalationsartige Geräte, die kleinste Salzpartikel enthalten, die die Atmung erleichtern. Diese Methode stammt aus Zentraleuropa, wo Personen mit Atemproblemen Zeit in Salzhöhlen oder Salzminen verbrachten, um Atemprobleme zu lindern. 

Mukolytika 

Wenn Sie unter Bronchitis leiden ist es wichtig, ein mukolytisches Mittel anzuwenden, das die Qualität der Schleimsekretion verbessert und Auswurf fördert. Zwei der besten Mittel werden hier beschrieben. 

  • Guaifenesin (auch Guajacolglycerinether) ist ein Derivat einer Verbindung, die ursprünglich aus Buchenholz isoliert wurde. Es ist in vielen rezeptfreien Produkten erhältlich. 
  • N-Acetylcystein (NAC) hat eine lange Geschichte der Anwendung als Mukolytikum bei der Behandlung von akuten und chronischen Lungenerkrankungen. NAC kann bei allen Erkrankungen der Lunge und der Atemwege, insbesondere bei chronischer Bronchitis und chronischer obstruktiver Lungenerkrankung, eingesetzt werden. Studien zeigen, dass es die Funktion der Bronchien und der Lunge verbessert, Husten reduziert und die Sauerstoffsättigung im Blut verbessert. Die Analyse von 39 Studien kam zu dem Schluss, dass NAC bei oraler Verabreichung im Vergleich zu einem Placebo das Risiko auf Verschlechterung der Bronchitis reduziert und die Symptome der Patienten verbessert. Die typische Dosis für NAC beträgt 200 mg dreimal täglich.

Hustenlöser und Unterstützung des Immunsystems 

Kräutermedizin ist eine der besten Möglichkeiten, Ihren Körper bei der Verhinderung und Linderung der Symptome von Bronchitis zu unterstützten. Kräuter können auch als Hustenlöser zur Erhöhung der Schleimmenge, der Verringerung der Schleimviskosität und zur Förderung des Auswurfs dienen. Häufig angewendete Hustenlöser sind z. B. Glycyrrhiza glabra (Lakritz) Pelargonium sidoides (südafrikanische Pelargonie) Hedera helix (Efeu) und Wildkirschenrinde. 

Bedenken Sie, dass die optimale Funktion des Immunsystems auch von einer gesunden Ernährung, einschließlich von vollwertigen, unverarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Getreide, Bohnen, Samen und Nüssen, abhängt. Reduzieren Sie die Aufnahme von Fetten und raffinierten Zuckern und trinken Sie 5 oder 6 Gläser (ca. 240 ml pro Glas) Wasser jeden Tag (vorzugsweise reines, gefiltertes Wasser), um Ihr Immunsystem zu stärken. 

Jedes dieser Mittel gegen Bronchitis sollte innerhalb der ersten 48 Stunden zu einer Linderung der Symptome, wie z. B. Husten, führen. Falls dies nicht geschieht, kontaktieren Sie Ihren Arzt.

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